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Zehnter Band.
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Regierung ihm zugetheilten umgrenzten Landstrich garantirtwerden. Schwarzen berg zögerte mit der verlangtenGarantie nicht.

Als Eaulaincourt die fatale Entscheidung der Mo-narchen nach Fontainebleau überbrachte, gab ihm Napoleonin der Person Neys und Marmonts noch zwei Bevoll-mächtigte bei, welche das Interesse Frankreichs und der Armeebei den verbündeten Monarchen vertreten sollten, und diktirtedie Abdankungsurkunde in folgenden Ausdrücken:

„Da die allürten Mächte erklärt haben, daß der KaiserNapoleon das einzige Hinderniß gegen die Herstellung desFriedens von Europa sey: so erklärt der Kaiser Napoleon,treu seinem Schwüre, daß er bereit ist, vvm Throne herab-zusteigen, Frankreich, sogar das Leben zu lassen, zum Wohleseines Vaterlandes, daS von.den Rechten seines Sohnes, de-nen der Regentschaft der Kaiserin und der Aufrechthaltungder kaiserlichen Gesetze unzertrennlich ist."

Von der Wichtigkeit des Postens von Eessonne,. woMarmont stand, überzeugt, ernannte der Kaiser Maedo-nald zum dritten Bevollmächtigten, mit der Weisung, demHerzog von Ragusa zu sagen, wenn er dem Kaiser in Ecs-sonne nicht nützlicher als in Paris zu seyn glaube, solle ersich seinen Collegen anschließen. So unbegrenzt und blindwar noch immer das Vertrauen, das er auf diesen Mannsezte, den er sein Kind, den Zögling seines Zeltes nannte!Marmont vertraut seine Unterhandlungen den zwei Mar-schällen, und entschließt sich, sie nach Chevilly zu begleiten,und sich von Schwarzenberg loszusagen, da noch Nichtsunterschrieben ist. In Ehevilly angelangt, bleibt Marmontin dem Wagen zurück, indem er den Fürsten Schwarzen-berg erst nach dem Besuche der Andern sprechen will. Beidem Kronprinzen von Würtemberg erfährt indessen Macdo-nald, der Vertrag mit Marmont sey bereits ins Reinegebracht; er trifft den Herzog bei Schwarzenberg, über-schüttet ihn mit Vorwürfen und empfängt von ihm die heiligste