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Zehnter Band.
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seit mehreren Wochen ist er mit uns einig. — — „Und inder That," sagte der Kaiser; „er war es, dem ich in dieserGegend Frankreich anvertraute, und der eS verrieth, der eSins Verderben stürzte." — Napoleon hatte viel Ursache sichüber Augereau zu beklagen; er endete seine Beschuldigun-gen mit den Worten: „Seit langer Zeit hatte in ihm derMarschall den Soldaten verdrängt. Sein Muth, seine frü-here Tapferkeit hatten ihn hoch über die Menge erhoben; dieEhrenstellen, die Würden, sein Reichthum stürzten ihn wie-der in die Gemeinheit zurück. Der Sieger von Eastiglionehätte einen dem Vaterlande theuren Namen hinterlassen kön-nen; daS Andenken des Abtrünnigen von Lyon wird Frank-reich beschimpfen, — und so wird es Allen ergehen, die wieer handelten, wenn sie anders nicht die Leiden, die sie demVaterlande zufügten, durch neue, dem Vaterland ge-leistete Dienste wieder gut machen."

Aus diesem Grunde ist die berühmte Kundmachung desKaisers, bei seiner Rückkehr von Elba zu erklären. „Fran-zosen," heißt es dort, „die Untreue deS Herzogs von Castig-lione überlieferte ohne Schwerdtstreich Lyon unsern Feinden.Die Armee, deren Befehl ich ihm anvertraut hatte, war, beider Zahl der Bataillone, bei der Tapferkeit und der Begei-sterung der Truppen, die dazu gehörten, im Stande, dasgegenüberstehende östreichische Armeecorps zu schlagen, undin die linke Flanke der, Paris bedrohenden, feindlichen Ar-mee zu fallen. Die Siege von Ehamp-Aubert, Montmirail,Chateau-Thierry, Vaux-Ehamp, Mormans. Montereau,Eraone, Rheims, Arcis-sur-Aube und St. Dizier: die Zn-surrection der tapfern Bauern von Lothringen, Champagne,Elsaß, der Franche-Eomte und Burgund; die Stellung end-lich, die ich im Rücken der feindlichen Armee genommenhatte, indem ich sie von ihren Magazinen, ihren Reserve-Parks, ihren Zufuhren und ihrem ganzen Fuhrwesen ab-schnitt; — alle diese Umstände hatten die Feinde in eineverzweifelte Lage gebracht. Nie waren die Franzosen näher