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Zehnter Band.
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Rheindepartements, theil- in der wichtigen Festung Landau,mit einem Umkreise bis an den Rhein, auf welchem FlusseFrankreich freie Schiffahrt haben sollte, theils in einem be-deutenden Landstriche von Savoyen.

Allein damit waren die verwickelten Interessen noch nichtausgeglichen, die wichtigsten Angelegenheiten, von welchendas neue politische Gleichgewicht in Europa abhing, nochnicht entschieden: darum trat in den lezten Tagen des Sep-tember 1814 in der alten Kaiserstadt Deutschlands eine Ver-sammlung von Fürsten und Staatsmännern zusammen, wiesie in dieser Zahl und diesem äußern Glänze das jüngereEuropa noch nicht gesehen hatte. Die Territorialverhaltnissefanden am meisten Schwierigkeit. Noch war kein wichtigerGegenstand zur völligen Entscheidung gebracht, und kaumdie große Spannung, welche seit dem Ende Novembers 1814bis in den Januar 1815 unter den europäischen Hauptmächtenbestanden hatte, einigermaßen durch halbe gegenseitige Annähe-rung wieder beseitigt worden, als die Nachricht kam, Napo-leon habe Elba verlassen und in Frankreich gelandet.

Mit Aufmerksamkeit war der Kaiser dem Stand derDinge gefolgt: er sah, daß im französischen Hofsystem Nichtsals Znconsequenz und Widerspruch herrschte; die Wortepaßten nie zu den Sachen, weil man im Herzen etwas ganzanderes wollte, als die schriftlichen Versprechungen besagten.Die Ausgewanderten sahen in der Rückkehr der Bourbonennichts Anderes, alS ein Mittel, sich für ihre Verluste zu ent-schädigen, und ihrer Privilegien wieder habhaft zu werden.Auch die Geistlichkeit ließ sich gegen die Verfassung auf, weilsie ihre Güter wieder einzuziehen und zu ihrem alten Ein-flüsse zu gelangen hoffte. Von den Vorgängen des WienerCongresseS war Napoleon ebenfalls ziemlich gut unterrich-tet; bei Zeiten erfuhr er, daß die Minister Ludwigs xvm.der hohen Versammlung vorgeschlagen hatten, ihn vcn derInsel Elba nach St. Helena zu versetzen. Bei dieser offen-baren Verletzung des Friedensschlusses war der Entschluß