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Zehnter Band.
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von Grenoble, welche gegen ihn ausrückte; er ging ganz alleinauf sie zu, redete sie an, bewog sie die dreifarbige Cocarde auf-zustecken, stellte sich an ihre Spitze und zog um 11 UhrAbends in Grenoble ein, nachdem er in sechs Tagen achtzigMeile» in einem sehr schwierigen Gebirgsland zurückge-legt hatte; dieß ist der wunderbarste Marsch, dessen dieGeschichte erwähnt. Er hielt sich am 8ten in Grenobleauf, zog am 9ten an der Spitze von 8000 Mann Linientruppenund 30 Kanonen aus und hielt am lOlen um neun UhrAbends seinen Einzug in Lyon, der zweiten Stadt Frankreichs.Der Graf Fargues, Maire der Stadt, überreichte ihm dieSchlüssel. Der Graf von Artois, der Herzog von Orleans,der Marschall, Herzog von Tarent hatten sich allein geflüchtet,am loten. Ihre unerwartete Ankunft in den Tuillerienrüttelte den Hof auS seiner Trägheit. Endlich am 20. März,um acht Uhr Abends, an dem Jahrestage der Geburt seinesSohnes, zog der Kaiser in Paris ein. Vierzigtausend Mannvon den Linientruppen aus allen Waffengattungen hattensich nach und nach unter seinen Fahnen gesammelt. Die kleineArmee von der Insel Elba kam am folgenden Tag an; siehatte in zwanzig Tagen zweihundert und vierzig Meilen zu-rückgelegt.

Ludwig xvm. verließ PariS in der Nacht vom I9tenauf den 20. Merz, und Frankreich am 23sten. Nach seinerAbreise von Lilie pflanzten alle feste Plätze von Flanderndie dreifarbige Fahne auf. Bei dem ersten Gerüchte von derLandung Napoleons war der Herzog von Eourbon nachNantes geschickt worden, um sich an die Spitze der Vendeezu stellen; dem Herzog von Angoulsme wurde das Gouver-nement über die Provinzen auf dem linken Ufer der Loireübertragen. Alle Versuche, den Westen zum Aufstand zubewegen, waren vergebens; die Bewohner dieses Landeserinnerten sich an Alles das, was sie Napoleon zu dankenhatten. Der Herzog von Bourbon schiffte sich am 1. Aprilzu Paimdoeuf auf einem englischen Fahrzeug ein. Der

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