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Zehnter Band.
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36 bis 40,030 Mann gebracht werden, ohne daß man zu ei-ner Erhöhung des Militärstandes gezwungen gewesen wäreoder eine außerordentliche Ausgabe nöthig gehabt hätte, währendsie das Ansehen Frankreichs bei dem Auslande wieder hoben.Dieser Vorschlag wurde angenommen. Im Laufe des Fe-bruars 1815 wurden die Truppen in Bewegung gesezt; derDivisionsgeneral Ricard begab sich nach Wien und rühmtein mehreren Eonferenzen den gute» Zustand der französischenArmee, ihren Muth und ihre Anhänglichkeit an den König.Er verkündigte mit großem Pomp, daß drei Lager, welche80,000 Mann enthalten, sich in der Nähe der Alpen vereini-gen werden. Die französischen Bevollmächtigten verlangten,daß diese Armee in Verbindung mit einer spanischen Divisionin das südliche Italien rücken dürfe, entweder zu Land, überGenua, Florenz und Rom, oder zur See. Der König vonNeapel war seinerseits nicht nachlässig; er vereinigte seineArmee in den Marken: sie zählte 60,000 Mann; um denUnterhandlungen der Tuillerien das Gleichgewicht zu halten,verlangte er von Oestreich den Durchzug für die Truppen,welche er über die Alpen vorrücken lassen wolle, um inFrankreich einzufallen, und beglaubigte so sehr, als er nurimmer konnte, die bereits verbreitete Meinung, daß die fran-zösischen Soldaten nicht Soldaten der Eourbonen seyen.

Dieß war die Lage der Dinge, als Napoleon landete.Die französischen Regimenter, welche bestimmt waren, die dreiLager im Süden zu bilden, waren in Bewegung und befandensich gerade in der Lage, ihm auf seinem Triumphzug vomGolf Juan nach Paris als Escorte zu dienen. Der MarschallSoult, Kriegsminister, wurde damals der Verrätherei ange-klagt, aber der Schein täuschte; diese Bewegung der Truppen,ihre Stellung, welche in der That mit dem Marsch desKaisers so übereinstimmten, waren genau nach dem ausdrück-lichen Befehl des Königs und auf das Verlangen der französi-schen Bevollmächtigten in Wien ausgeführt worden. DieAuswärtigen zeigten bei diesen Umständen, daß sie die geheimen