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Zehnter Band.
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Anordnungen des französischen Volkes und der Armee besserkennen, alS die Prinzen und Minister des Hauses Bourbon.

§. 3.

Einige Tage, ehe Napoleon die Insel Elba verließ,am 16. Februar 1815, hatte er einen seiner Kammerherrennach Neapel geschickt, um diesem Hofe zu wissen zu thun:1) daß er abreise, um in seine Hauptstadt zurückzukehrenund wieder auf seinen Thron zu steigen; daß er entschlossensey, den Vertrag von Paris aufrecht zu erhalten, was ihnhoffen lasse, daß die alliirten Mächte sich nicht in diesenBürgerkrieg mischen werden; daß die russischen Truppenjenseits des Niemen stehen, ein Theil der östreichischen jen-seits des Znn, der größere Theil der preußischen jenseits derOder, und die Hälfte der englischen Armee in Amerika; daßder Eongreß zu Wien seine Geschäfte beendigt habe, und derEzaar nach PeterSburg abgereist sey; 2 ) er wünsche; daßMurat einen Courier nach Wien schicke, daß sein Gesandterdiesem Hofe zu erkennen gebe, Frankreich werde fortfahren,den Vertrag von Paris zu erfüllen, und verzichte ausdrücklichauf alle seine Ansprüche an Italien; 3) daß auf jeden Falldie Feindseligkeiten nicht vor Ende Juli'S anfangen können,um Frankreich und Neapel Zeit zu lassen sich zu vereinigen;daß er zuvörderst seine Armee in einer guten Stellung vorAncona verstärken und in allen unvorhergesehenen Fällensich nach dem Grundsatz verhalten solle: sich zurückziehen seybesser, als vorrücken; er solle lieber ein Gefecht hinter demGarignano, als an dem Po liefern; daß er durch Manövreskönne er viel ausrichten, wenn er durch eine französische Armeeunterstüzt werde, ohne dieß aber vermöge er nichts.

Der Abgesandte de- Kaiser- kam am 4. Merz in Nea-pel an; die Brigg l'Znconstante kam bei ihrer Rückkehr ausdem Golf Juan am I2ten dahin. Wenige . Tage nachher