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Zehnter Band.
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daß er nach den Befehlen Napoleons handle, und daß sodieser Fürst, fest und standhaft in seinem politischen System,noch nicht der war, als den er sich in EHLtillon zeigte, daßer die französische Krone nur in Verbindung mit B.elgien,dem Rhein und vielleicht sogar der eisernen Krone wolle.Er war nicht mehr im Zweifel. Die Minister unterzeichneteneinen Vertrag gegen Frankreich, durch welchen sich jede dervier Hauptmächte verbindlich machte, 150,ooo Mann zustellen. Die Ratisicationen wurden am 25. April ausgewech-selt, und man berechnete, daß am Ende des Juli eine Mil-lion Soldaten aus allen Nationen Europa'S an den fran-zösischen Gränzen vereinigt seyn werde. Schweden undPortugal allein weigerten sich, ihr Eontingent zu stellen.Der Frieden zwischen England und den vereinigten Staatenvon Amerika war zu Gand abgeschlossen und am Ende desFebruar ratificirt worden. Die englischen Truppen, nununnütz in Eanada, schifften sich ein, um nach Europa zurück-zukehren. Der Herzog von Wellington hatte sein Haupt-quartier in Brüssel, und der Fürst Blücher das seinige zuLüttich, am 15. April. An der Themse, der Donau, Spree,Newa und am Tajo ertönte überall der Lärmen des Kriegs.Die französische Fregatte Mclpomene, welche sich an denKüsten von Neapel befand, wurde durch das englische SchiffRivoli genommen; aber einige Tage nachher kamen Befehlevon London an den Befehlshaber der englischen Flotte immittelländischen Meere, die französische Flagge zu respcc-tiren, da der Krieg noch nicht erklärt sey. Von da ansegelten die französischen Schiffe ungehindert. Eine franzö-sische Fregatte brachte Madame Lätitia von Neapel nachl Frankreich zurück. Diese Befehle der englischen Regierungrührten von der Unentschicdenheit der Souveräne zu Wienher und von dem Interesse, welches der Hof von Londonhatte, Zeit zu gewinnen, weil seine Armeen in Belgien nichtim Stande waren, dieses Land zu vertheidigen; die Admira-