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alle Offiziere auf halbem Solde, von allen Waffengattungenzu Wasser und zu Land, Dienst erhielten. Man forderte2vo Bataillone auserlesener Nationalgarde, jedes Bataillonaus zwei Compagnien Grenadieren und zwei Voltigeurcom-pagnien bestehend, ungefähr 560 Mann stark. Man rief allealte Militärs unter die Fahnen; man hatte kein Zwangs-gesetz nöthig, um sie zum Gehorsam anzuhalten: sie liefen 'singend herbei; Arbeiter, Künstler, Manufacturisten u. s. w.,alle verließen ihre Arbeit am Ende der Woche, legten ihrealten Uniformen an und bildeten ihre alten Regimenter wieder.Dieser Aufruf sollte 200,voa Mann zusammenbringen, aber cSwurden nur 130,000 bei den Linientruppen, weil eine großeAnzahl sich in die Liste der 200 Bataillone auserlesener Na-tionalgarde eintragen ließ und Andere als Ersatzmänner beider Aushebung für die Eonscription von 1815 eintraten. DieConscription von 1815 wurde wiederholt, sie sollte 140,000Mann aufbringen, aber sie hatte bis Ende Mai's erst 80,000Mann gestellt. Der Aufstand der Vcndse verursachte einDeficit. Ueberdieß hatten in mehreren Departements vie jun-gen Männer schon im Jahr 1814 ihre Namen angegeben undzogen es vor, sich als alte Soldaten unter ihre Fahnen zustellen. Die fünf Seeregimenter wurden aus 30,000 Matro-sen von den alten Geschwadern von Antwerpen, Brest, Ro-chefort und Toulon gebildet; die Marineoffiziere und Eontre-Admirale bildeten den Kern. Im Laufe des Juli sollte denKammern eine Aushebung von 250,000 Mann vorgeschlagen,die Aushebung sollte auf den September festgesezt wer-den. Die Zahl der Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten,welche sich in Urlaub befanden oder den Abschied erhielten,betrug mehr als 100,000; 30,000 Mann waren zum Dienstin den festen Plätzen brauchbar; sie beeiferten sich, dem 'Auf-ruf zu entsprechen, welchen der Kriegsminister, Fürst vonEckmühl, an sie ergehen ließ; ihre Erfahrung und ihregute Gesinnung waren sehr nützlich, um die neuen Aushebungenzu leiten und die Erhaltung der festen Plätze zu sichern.