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Zehnter Band.
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dem Unterschied, daß damals Alles voll Unordnung, Anarchieund Werwirrung war; die Waffen, welche die revolutionärenWerksstätten lieferten, waren mangelhaft und leisteten schlechteDienste; aber im Jahr 1815 wurde Alles mit der größtenOrdnmng, nach den Grundsätzen einer guten Verwaltunggeleiteit; und alle Waffen, welche daraus hervorgingen, warenden Regeln der Kunst gemäß. Dieser wichtige Artikel waralso biereinigt. Die Tuchfabriken, welche für die Bekleidungder Truppen zu sorgen hatten, waren im Jahr 1812 und1813 zahlreich; sie konnten alle Bedürfnisse der Armeen be-friedigen; aber im Jahr 1814 waren sie gänzlich verlassen.Der Kriegsminister machte keine Bestellung, er hatte nochkeine Anstalt getroffen, die Corps zu kleiden, außer densechs Megimentern, welche den Namen des Königs oder derPrinzen trugen. Seit dem Monat April streckte der öffent-iche Schatz den Tuchfabrikanten mehrere Millionen vor,welche auf Einmal ihre Fabriken in Thätigkeit sezten. DieBekleidung von 800,000 Mann war eine beträchtliche Sache;es war unmöglich, sie zu rechter Zeit zu versorgen. DerKriegsminister nahm zu der Maßregel seine Zuflucht, denstabilen Nationalgarden zu befehlen, anstatt den Artikel desGesetzt zu befolgen, welcher die Aushebung von 250,000Mann befahl, 100,000 Kleidungsstücke und die Ausrüstungfür die active Armee zu liefern.

Die Lieferanten hatten 20,000 Eavalleriepferde noch vordem 1. Juni geliefert; 10,000 ganz dressirte Pferde warenvon der Gendarmerie abgegeben worden, welche man unbe-ritten gemacht hatte. Der Preis für ihre Pferde wurdedenjenigen Gendarmen wieder zurückerstattet, welche sichinnerhalb acht Tagen wieder beritten machten, indem sie'sich Pferde nach ihrer eigenen Wahl kauften. Man hatte im,'Sinn, im Laufe des Juli von Neuem die Hälfte dieser'Pferde zu nehmen für 14,000 andere, welche man von denabgehaltenen Märkten hatte. Man hatte so am 1. Junii46M0 Eavalleriepferde an den Waffenplätzen oder in der Linie

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