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und konnte gegen daS Ende des Juli 66,000 haben. 5000Artilleriepferde waren von den Bauern herbeigebracht. Lie-ferungen über 15.000 Pferde waren mit den Lieferantenabgeschlossen worden, 12,000 waren am 1. Juni gel efertworden; man hatte also in dieser Epoche 18.000 Artilleriepferde.
Die Leichtigkeit, mit welcher der Finanzminister, Herzogvon Gavta, und der Schatzministcr, Graf Mollicn, dieseungeheuren Ausgaben deckten, war der Gegenstand des allge-meinen Erstaunens. Alle Dienstleistungen erhielt man nurgegen baare Bezahlung; der größte Theil der Lieferantenund Unternehmer verlangte sogar Vorschüsse. Indessen wurdedie Staatsschuld und die Pensionen mit der größten Genauig-keit behandelt; alle Ausgaben im Innern, weit entfernt, ver-mindert zu werden, wurden sogar erhöbt; das große Systemin den öffentlichen Geschäften wurde in ganz Frankreich wiederaufgenommen. „Man sieht wohl," sagten die Arbeiter, „daßder große Entrepreneur zurückgekehrt ist: Alles war todt.Alles ist nun wiedergeboren; wir waren müßig, und jezt sindwir aste beschäftigt." Es wurde der Meinung allgemeinGlauben geschenkt, daß der Kaiser hundert Millionen in Goldvon seinem Schatze in den Tuillerien wieder gefunden habe;dieß war falsch: der wahre Schatz, welchen er aufgefundenhatte, war die Liebe des Volks, der gute Wille nicht alleinder Masse der Nation, sondern auch der französischen undholländischen Kapitalisten. Der Staatsschatz verhandelte vierMillionen Renten von der Tilgungskasse zu 50 Prozent, fürwelche die Wälder, welche dem Staate gehörten, verpfändetwurden; dieß warf ihm rein, nach allen Abzügen, 40 Mil-lionen baares Geld ab, welches mit einer unglaublichenSchnelligkeit einging. Der König hatte Paris in solcher Eileverlassen, daß er weder das Silberwerk der Krone, im Werthvon sechs Millionen, noch die Schatzkammern, welche inganz Frankreich verbreitet waren, mitnehmen konnte; esbefanden sich 50 Millionen darin. Ein Theil dieser Summewar von dem Baron Louis, seinem Finanzminister, zu einem