Aufwechsel an königlichen Gütern verwendet werden. Diesesschändliche System wurde durch den Herzog von Gaöta auf-gehoben. welcher über Schätze gebieten konnte, wie er sienur wünschte. Die Kontributionen wurden nicht im Minde-sten vermehrt, aber das Volk beeilte sich, die Bezahlung zubeschleunigen. Die freiwilligen Geschenke waren zahlreich : eSgab Departements, wo sie über eine Million betrugen. Beiallen Paraden näherten sich unbekannte Bürger dem Kaiserund stellten Pakete mit Banknoten zu seiner Vefügung;mehreremal schickte er dem Schahminister, ehe er sich in seineGemächer zurückzog. 80,068 oder 100,000 Franken, welcheer so erhalten hatte. Dieß konnte zwar keine sehr beträchtlicheSummen ausmachen, aber wir führen es an als einen Be-weis von der Begeisterung des Volks-
So würde Frankreich am 1. October einen Militäretatvon 8—900,000 Mann gehabt haben, völlig organisirt, be-waffnet und gekleidet. Das Problem feiner Unabhängigkeitbestand hinfort darin, daß man die Feindseligkeiten bis zum1. October hinausschieben konnte. Die Monate Mai. Juni,Juli. August und September waren nothwendig, aber siereichten hin. In dieser Epoche wären die Gränzen des Reichsehernen gleich gewesen, keine menschliche Macht hätte sieungestraft überschreiten können.
§. 4. '
Am 1. Juni war der Effectivfland der unter den Waffenstehenden französischen Truppen 549,000 Mann. So hatteder Kriegsminister in zwei Monaten 414,000 Mann ausge-holten. beinahe 7000 an einem Tage. Diese Zahl überstiegder Effectivstand der Linientruppen um 363,000 Mann. derder außerordentlichen Armee um 196,000 Mann. Nach demEffectivstand der Linienarmee standen 217,000 Mann unterden Waffen, gekleidet, bewaffnet und eingeübt, und bereit,inS Feld zu ziehen. Sie wurden, in sieben Armeecorps, vierEavallerie-Reservecorps, vier Odservationscorps und die
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