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in demselben Moment, wo Frankreich mit ganz Europa imFrieden ist, rücken fremde Armeen gegen unsere Gränzenvor: was hat man von dieser neuen Eoalition zu hoffen?Will sie Frankreich aus der Reihe der Nationen vertilgen?Will sie 28Mill. Franzosen unter das Joch beugen? Hat sievergessen, daß das erste Bündniß, welches gegen unsere Un-abhängigkeit eingegangen wurde, nur zu unsrer Erhöhungund zu unserem Ruhm diente? Hundert glänzende Siege, welcheaugenblickliche Unfälle und unglückliche Umstände nicht ver-wischen können, rufen ihr ins Gedächtniß zurück, daß einefreie Nation unter Anführung eines großen Mannes unbesieg-bar ist.
„In Frankreich ist Alles Soldat, wenn es sich um dieEhre der Nation und um die Freiheit handelt: ein gemein-sames Interesse vereinigt heute alle Franzosen. Die Ver-pflichtungen, welche die Willkühr uns auferlegt hat, sind auf-gelöst durch die Flucht der Bourbonen aus dem französischenGebiete, durch den Aufruf, welchen sie an die fremden Heereergehen ließen, um ihren Thron wieder zu besteigen, welchensie verlassen haben, durch den einstimmigen Wunsch der Na-tion, welche, nachdem sie wieder in den freien Besitz ihrerRechte gekommen, aufs Glänzendste Alles das zurückgewiesenHat, was ohne ihr Vorwissen geschehen ist.
„Franzosen können keine Gesetze von Fremden annehmen;selbst die, welche gegangen sind, um vom Ausland einenvatermörderischen Beistand zu erflehen, werden nicht anstehen,anzuerkennen und zuzugeben, wie ihre Vorgänger, daß Ver-achtung und Schande ihren Schritten folgt, und daß sie sichvon dieser Schmach, mit der sie sich bedeckten, nicht andersreinigen können, als wenn sie in unsere Reihen zurück-kehren.
„Aber eine neue, glänzende Laufbahn eröffnet sich derArmee; die Geschichte wird das Andenken der Soldaten hei-ligen, die als Vertheidiger deS Vaterlands und der Ehre derRatio» sich auszeichnen. Die Feinde sind zahlreich, sagt man;