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Zehnter Band.
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ihnen zusammenzutreffen; sind sie und wir nicht mehr dienämlichen Menschen ?

„Soldaten! bei Jena wäret ihr gegen diese heute so an-maßenden Preußen Einer gegen Zwei, und bei MontmirailEiner gegen Drei.

„Diejenigen unter euch, welche Gefangene der Englän-der waren, können erzählen von ihren Fahrzeugen und vonden schrecklichen Mühseligkeiten, welche sie erduldet.

„Die Sachsen, die Belgier, die Hannoveraner, die Sol-daten des Rheinbundes seufzen darüber, daß sie genöthigtsind, ihre Arme der Sache der Fürsten leihen zu müssen, diealler Gerechtigkeit und den Rechten aller Völker seind sind.Sie wissen wohl, daß diese Eoalition unersättlich ist! nachdemsie 12 Will. Polen,' 12 Mill. Italiener, 1 Mill. Sachsen,6 Mill. Belgier verschlungen, wird sie auch die Staatenzweiten Rangs in Deutschland verschlingen.

„Die Unsinnigen, ein augenblicklicher Erfolg verblendetsie. Die Unterdrückung und Erniedrigung des französischenVolkes liegen außer ihrer Macht! wenn sie in Frankreich ein-rücken, werden sie daselbst ihr Grab finden.

„Soldaten! wir haben angestrengte Märsche zu machen.Schlachten zu liefern, unS Gefahren zu unterziehen; aberwenn wir Standhaftigkeit beweisen, wird der Sieg auf unsererSeite seyn; die Rechte, die Ehre und die Wohlfahrt des Va-terlands werden wieder errungen werden.

„Für jeden Franzosen, welcher Muth hat, ist der Augen-blick gekommen, zu siegen oder zu sterben."

§. 2 .

Die feindlichen Armeen waren am 14ten Abends ganz ruhigin ihren Eantoniruygen; die preußisch-sächsische Armee bildeteden linken, und die englisch-holländische den rechten Flügel.Die erste, unter dem Oberbefehl des Marschalls Blücher,war 120,008 Mann stark: nämlich 85,000 Mann Infanterie,20,000 Mann Cavallerie, 15,000 Mann Artillerie, Ingenieure