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Uhr Morgens war der Graf Band am me noch in seinemLager, obschon er zu gleicher Zeit mit der Kavallerie Pa jolshatte ausrücken sollen; nachdem sich der Kaiser hievon über-zeugt, rückte er mit seinen Garden voran und marschirte umMittags in Charleroi ein; vor ihm her zog die leichte Ka-vallerie des General Pajol, welche den Feind mit dem Sä-bel in der Hand verfolgte. Das Korps des General Van-dam m e kam erst um drei Uhr Abends an. Der rechte Flü-gel, unter dem Kommando des Grafen Gsrard, gewann zurechter Zeit die Brücke von Chätelet, die ganze Kolonne kamgegen Abend an. Von Charleroi nach Brüssel sind es 14 Mei-len, es führt eine Landstraße dahin, über Gosselies, Frasnes,Quatre-Bras, Jemappcs und Waterloo. 500 Toisen vonCharleroi entfernt führt eine andere Straße rechts und ziehtsich über Gilly nach Namur, acht Meilen von Charleroi ent-fernt. Das Corps von Zwietten, durch seine Husaren vonder Bewegung des französischen Heeres belehrt, räumte inaller Eile Charleroi und marschirte auf diesen zwei Straßenab; eine Division zog sich auf der Straße von Brüssel zurückund machte in Gosselies Halt; eine andere schlug den Wegnach Namur ein und hielt in Gilly an. Der General Pajolverfolgte den Feind auf der Straße nach Namur, und derGeneral Klary folgte ihm mit einer Brigade Husaren aufder Straße von Brüssel. Die Truppen lieferten auf beidenStraßen Scharmützel: der General Clary, welcher nicht stark ge-nug war, wurde durch den GeneralLefebvre-Desnouetteömit der leichten Kavallerie der Garde und seinen zwei Batterienunterstüzt. Die Division Duhesme, von der jungen Gardezu Fuß, stellte sich hinter der Kavallerie Pajols in Reserveund schickte ein Regiment ab, um halbwegs von Charleroinach Gosselies eine Stellung zu nehmen und der Kavalleriedes'Generals Lefebvre-Desnouettes zur Reserve zu dienen.Der Graf Reille ging auf der Brücke von MarchienneSüber die Sambre und begab sich nach Gosselies, um dortdie Straße von Brüssel zu gewinnen und nach Quatre-Brasx. 11