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Zehnter Band.
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zu gelangen. Der General Graf Erlon hatte Befehl, denGeneral Reille zu unterstützen. Der Marschall Grouchybegab sich, sobald er mit den Cavallcriereserven debouchirthatte und dem dritten Corps gefolgt war, nach Gilly, welche-der General Zwietten räumte, um eine Stellung zwischenGilly und Fleurus zu nehmen, welches sich an ein Gehölzlehnte. Der General Reille nahm nach einem leichten Wi-derstand von Gosselies Besitz, Der Marschall Ney nähertesich dem Schlachtfelde. Sogleich gab ihm der Kaiser Befehl,sich nach Gosselies zu begeben und dort das Commando überden ganzen linken Flügel zu übernehmen, welcher auS demersten und zweiten Corps, der Cavalleriediviston von Lefebvre-Desnouettes und dem Corps schwerer Kavallerie unterdem General Kellermann bestand und im Ganzen47,800 Mann stark war; auf Alles ein wachsames Auge zuhaben, was die Straße von Gosselies nach Brüssel passiere;sich zu Pferd auf dieser Straße bis Quatre-Bras aufzustellenund sich schlagfertig zu halten, indem er starke Vorpostenauf den Straßen von Brüssel, Namur und Nivelle vor-schiebe. Die Division des Corps von General Zwietten,welche Gosselies vertheidigt hatte, zog sich allein links nachFleurus zurück. Der Graf Reille ließ sie durch die dritteDivision verfolgen, welche der General Görard befehligte,und marschirte mit seiner Kavallerie und seinen drei andernDivisionen nach Quatre-Bras. Der Prinz Bernhard vonSachsen befehligte eine Brigade von 4000 Mann Nassau'scherTruppen (es war dieß die zweite von der dritten belgischenDivision); sobald er den Kanonendonner von der Seite vonCharleroi her hörte und von dem Rückzug des GeneralsZwietten unterrichtet wurde, begab er sich nach Frasnesund stellte sich dort, 1000 Toisen vorwärts von Ouatre-Bras zu Pferde auf der Straße von Brüssel auf. DerGeneral Lefebvre-Desnouettes nöthigte ihn nach einerleichten Kanonade zum Rückzug, nnchdem er ihn zu umgehenund von Quatre-Bras abzuschneiden gedroht hatte; er nahm