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Zehnter Band.
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ihre Armee zurück, welche man in Schlachtordnung aufgestelltsah: der linke Flügel stand bei dem Dorfe Sombref, auf bei-den Seiten der Straße von Namur, das Centrum bei demDorfe Ligny; der rechte Flügel bei dem Dorfe Saint-Amand;die Reserven auf den Höhen der Windmühlen von Bry; siehatten eine Linie von 3000 Lotsen besezt. Die französischeArmee machte Halt und entwickelte sich; es war zehn UhrMorgens. Das dritte Corps, vorwärts von Fleurus, wel-ches auf seiner linken Seite in einer Entfernung von 1200Toisen die Division Girard hatte, das vierte Corps vomCentrum, der Marschall Grouchy mit dem Cavalleriecorpsvon Pajol und Ercelmans bildeten den rechten Flügel.Die Garde, Cavallerie, Infanterie, Artillerie und das Kü-rassiercorps von Milhaud stellten sich in der zweiten Linieauf dem Hügel auf, welcher die Ebene hinter Fleurus be-herrscht.

Der Kaiser durchging mit einer geringen Begleitung dieReihen der Vedetten, bestieg die Höhen und Windmühlenund erkannte die Stellung der feindlichen Armee vollkommen;sie bot den Anblick einer mehr als 80,000 Mann zählendenMacht dar. Ihre Fronte war durch einen tiefen Grabengedeckt, ihr rechter Flügel stand frei. Die Schlachtlinie liefparallel mit der Straße von Namur nach Quatre-Brasund in der Richtung des Dorfs Sombref mit der von Gosse-lies; der Punkt Quatre-Bras selbst war perpendiculär hin-ter der Mitte der Linie. Es ist klar, daß der MarschallBlücher an diesem Tage keinen Angriff erwartete; er glaubteZeit zu haben, die Zusammenziehung seiner Armee zu been-digen und auf seinem rechten Flügel durch die englisch-hol-ländische Armee unterstüzt zu werden, welche im Laufe desI7ten auf den Straßen von Brüssel und Nivelle nach Brüsseldebouchiren sollte.

Ein Offizier vom Generalstab des linken Flügels brachtedie Nachricht, daß der Marschall Ney, in dem Augenblick,