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Zehnter Band.
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wo er zu den Waffen griff, um in die Stellung vorQuatre-Bras einzurücken, durch die Kanonade aufgehalten wurde,welche sich auf seiner rechten Seite hören ließ, sowie durchdie Nachrichten, welche er erhalten hatte, daß die beidenArmeen, die englisch-holländische und preußisch-sächsische ihreBereinigung in den Umgebungen von Fleurus schon bewerk-stelligt haben; daß er bei diesem Stand der Dinge umgangenseyn würde, wenn er seine Bewegung fortsetze; daß er übri-gens bereit sey, die Befehle zu vollziehen, welche ihm derKaiser »herschicken werde, sobald er von diesem neuen Hin-derniß Kenntniß erhalten. Der Kaiser tadelte ihn, daß erschon acht Stunden verloren habe; das, was er für ein neuesEreigniß ausgebe, sey schon seit gestern so gewesen; er wie-derholte ihm den Befehl, sich vorwärts von Quatre-BraS zubegeben und sogleich, nachdem er eine Stellung genommenhaben würde, eine Eolonne von 8000 Mann Infanterie mitder Cavalleriedivision von Lefebvre-Desnouettes und28 Stücke Geschütz auf der Straße von Quatpe-Bras nachNamur abzuschicken; bei dem Dorfe Marchais sollte sie dieseStraße verlassen, um die Höhen von Bry, im Rücken derfeindlichen Armee, anzugreifen; wenn er dieses Detaschementabgeschickt, so würden ihm in seiner Stellung bei Quatre-Bras noch 32,000 Mann und 80 Stücke Geschütz übrig blei-ben, was hinlänglich war, um die Cantonirungen der eng-lischen Armee, welche im Laufe des toten anlangen könnten,im Schach zu halten. Der Marschall Ney erhielt diesenBefehl um 11'/. Uhr; er war mit seiner Avantgarde in derNähe von Frasnes, um Mittag sollte er seine Stellung vorQuatresBras eingenommen haben; aber von Quatre-Vrasbis auf die Höhen von Bry sind es 4000Toisen; die Eolonne,welche er dem Marschall Blücher in den Rücken schickensollte, mußte daher vor zwei Uhr bei dem Dorfe Marchaisseyn. Die Linien welche die Armee bei Fleurus annahm,war nicht zum Angreifen geeignet. Ein Theil war verdeckt;die preußische Armee durfte nicht in Besorgniß seyn.