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des Gefechts durch das Dorf Sombref, was die Stärke derfeindlichen Armee bis auf 90,000 Mann verstärkte. Die fran-zösische Arrnee, das sechste Corps, welches beständig in Re-serve blieb, mit inbegriffen, war 70,000 Mann stark, wenigerals 60,000 kamen in>s Gefecht. Das Dorf Ligny wurdeviermal genommen. Der Graf Gvrard bedeckte sich daselbstmit Ruhm und zeigte ebensoviel Unerschrockenheit als Talent.Der Angriff war nicht heftig auf das Dorf Saint-Amand,welches mehreremal genommen wurde; aber es wurde vondem General Gerard behauptet, der, nachdem er den Befehlerhalten hatte, mit seiner Division, der dritten des zweitenCorpS, auf dem linken Ufer des Grabens vorzurücken, daselbstjene Unerschrockenheit zeigte, von welcher er in seiner mili-tärischen Laufbahn so viele Beispiele gegeben hat. Er warfmit dem Bajonet Alles nieder, was sich seinem Marsch wider-setzen wollte, und nahm die Hälfte des Dorfs; aber er fieltödtlich verwundet. Das fünfte Corps hielt sich in dem an-dern Theile des Dorfes auf. Es war 5'4 Uhr Abends; derKaiser ließ eben von der Infanterie seiner Garde mehrereManöver ausführen, um sie nach Ligny zu bringen, als derGeneral Vandam me die Nachricht schickte, daß eine Colonnevon 30,000 Mann Infanterie, Kavallerie und Artilleriegegen Fleurus vorrücke, welche man anfangs für die von demlinken Flügel abgeschickte Colonne gehalten habe. daß sie aberzu stark sey und auf einer andern Straße herbeikomme; daßdie Truppen diese für Feinde erkannt, in Folge dessendas Dorf verlassen und sich in dem Gehölze aufgestellt haben,um Fleurus zu decken; daß sein drittes Corps stark mitge-nommen sey, und er sich genöthigt sehe, Saint-Amand zuräumen und sich davon zu machen, wenn die Reserve nichtankomme, um diese Colonne aufzuhalten. Das Manöverdieser Colonne war nicht zu lösen. Sie war zwischen demMarschall Ney und dem Marschall Blücher, oder zwischenQuatre-Bras und Charleroi durchgegangen. Obgleich dieMeldung wiederholt wurde, ließ der Kaiser die Garde doch