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§. 2 .
Aber um zwei Uhr befahl der Kaiser ein Urontverän-derung gegen Fleurus, den rechten Flügel vrcan. DiesesManöver brachte das dritte Corps auf zwei damonenschuß-weiten von Saint-Amand, das vierte auf zwei Lainonenschuß-weiten von Ligny, den rechten Flügel auf zwei .damonenschuß-weiten vonSombref. Der General Gsrard >ef<and sich mitder dritten Division des zweiten Corps dem iujßersten rech-ten Flügel der preußischen Armee gegenüber. Der Graben,welcher die Fronte der feindlichen Stellung dekt«, nahm sei-nen Anfang zwischen dem dritten Corps und d>er DivisionGsrard, so daß diese Division auf dem linsen Ufer diesesGrabens stand. Die Garde und die Cavallere von Mil-haud führten dasselbe Manöver aus und bifanden sich inder zweiten Linie, 60 « Toisen hinter dem dritt.n und viertenCorps. Das sechste Corps, welches auf d«r Straße vonCharleroi war, erhielt Befehl, seinen Marsch zu beschleuni-gen und eine Stellung vorwärts von Flewus, in dergroßen Reserve, zu nehmen. Alles ließ auf die Vernichtungder preußischen Armee schließen. Der Graf Gsrard warzu dem Kaiser gegangen, um Jnstructionen vegen des An-griffs auf das Dorf Ligny einzuholen; der Kacser sagte zuihm: „Es könnte seyn, daß innerhalb drei Stunden daSSchicksal des Kriegs entschieden wäre. Wenn Ney seine er-haltenen Befehle gut ausführt, so wird nicht eine Kanonevon der preußischen Armee entwischen; sie >st auf frischerThat ertappt worden."
Um drei Uhr Nachmittags langte das dritte Corps beidem Dorfe Saint-Amand an. Eine Viertelstunde nachhererreichte das vierte Corps das Dorf Ligny, und der Mar-schall Grouchy trieb den linken Flügel der preußischen Armeezurück. Alle Stellungen und die Häuser, welche auf derrechten Seite des Grabens lagen, wurden genommen, unddie feindliche Armee auf das linke Ufer zurückgeworfen. DerRest des dritten Corps der preußischen Armee kam während