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Zehnter Band.
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SOI

der andern. Der tapfere General Devaur, Commandantder Artillerie von der Garde, welcher dem Kaiser zur Seiteging, wurde durch eine Kugel weggerafft: dieß war eingroßer Verlust, besonders in diesem Augenblick, weil er bes-ser, als irgend Jemand, die Stellungen kannte, welche dieReserven von der Garde-Artillerie, die 96 Feuerschlündezählten, inne hatten. Der Brigade-General Lallemandfolgte ihm im Commando und wurde bald darauf ver-wundet.

In der englischen Armee herrschte Unordnung; die Ba-gagewagen, Proviantwagen, die Verwundeten liefen aufHaufen zusammen, um den Rückzug anzutreten, als sie dieFranzosen sich von der Straße von Brüssel und dem Haupt-ausgang des Waldes her nähern sahen. Alle englische, bel-gische und deutsche Flüchtlinge, welche durch die Cavallerieauseinandergesprengt worden waren, warfen sich nach Brüssel.Es war vier Uhr; der Sieg wäre von jezt an entschieden ge-wesen; aber das Corps des General Bül ow führte in diesemAugenblick seine mächtige Diversion aus. Seit zwei UhrNachmittags hatte der General Daumont verhindert, daßGeneral Bülow in drei Colonnen vorrücke, und die fran-zösischen Jäger zogen sich fechtend vor dem Feind zurück,welcher ihnen sehr zahlreich zu seyn schien; der General schäzteihn auf mehr als 40.900 Mann; überdieß sagte er, daß die gutberittenen Reiter, die er ausgeschickt, mehrere Meilen in ver-schiedenen Richtungen gemacht und durchaus keine Nachrichtvon dem Marschatt Grouchy gebracht haben und man dahernicht auf ihn zählen könne. In demselben Augenblick erhieltder Kaiser von Gemblour aus sehr unangenehme Nachrichten.Der Marschall Grouchy stand, anstatt daß er bei Tagesan-bruch Gemblour verlassen hatte, rpie es ihm durch die Depeschevon zwei Uhr Nachts befohlen war, um zehn Uhr Morgensnoch auf diesem Platz. Der Offizier schrieb dieß der schreck-lich schlechten Witterung zu: ein lächerlicher Grund; eine solche