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vor sich gehabt, um die Vereinigung seiner ganzen Armee zubewerkstelligen.
3) Nach dem Verlust der Schlacht von Ligny hätte derpreußische General, anstatt seinen Rückzug nach Wavres an-zutreten. sich auf die Armee des Herzogs von Wellingtonzurückziehen sollen, entweder über Quatre-Bras, wenn diesesich daselbst hielt, oder über Watcrloo. Der ganze Rückzugdes Marschall Blücher, am 17ten Morgens, war wider-sinnig, weil die beiden Armeen, welche am Abend des I6tennicht mehr als 3000 Toisen von einander entfernt waren undeine schöne Straße zu ihrer Vereinigung hatten, weßwegenman sie als bereits vereinigt betrachten konnte, nun amAbend des 17ten mehr als 10,000 Toisen von einander ent-fernt standen und durch Defilven und ungangbare Wege ge-trennt waren.
Der preußische General hatte die drei Hauptregeln desKriegs vernachlässigt: 1) die Caatonirungen so nahe alsmöglich zusammenzuhalten; 2) zum Vereinigungspunkt einenOrt zu nehmen, wo sie alle vor dem Feinde ankommenkönnten; 3) sich auf seine Hülfstruppen zurückzuziehen.
§. 7.
Siebente Bemerkung. 1) Der Herzog von Wel-lington wurde in seinen Eantonirungen überrascht; erhätte diese sollen am 15. Mai acht Meilen um Brüssel herumzusammenziehen und Vorposten an die Defflsen von Flandernvorschieben. Die französische Armee manövrirte seit dreiTagen in der Nähe seiner Vorposten; sie hatte schon seit24 Stunden die Feindseligkeiten begannen; ihr Hauptquartierbefand sich seit zwölf Stunden in Charleroi, wovon der eng-lische General in Brüssel noch gar Nichts wußte, währenddie Eantonirungen seiner Armee sich noch in voller Sicherheitbefanden und einen Raum von mehr als 20 Meilen ein-nahmen.