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auf den Thron seines Schwiegervaters, daß er alle Verräthereienbenüzt, die er lange vorher angelegt hatte.
Mag nun Bonaparte, um Ludwig XVlir. zu ent-thronen, eine Verschwörung angezettelt haben oder nicht,dieß konnte wohl in den Augen der Nachwelt den sittlichenWerth seiner Handlung erhöhen oder verringern, alleinman hätte ihm nie ein Verbrechen daraus gemacht, wennnicht der Sieg ihn verlassen hätte. Da es indeß Pflicht desGeschichtschreibers ist, die Ursachen der Begebenheiten aufzu-decken, die er schildert, so werden wir nur unter diesem Ge-sichtspunkte untersuchen, ob Napoleon, nachdem er mit1100 Mann in Lannes gelandet, wirklich mit Hülfe einerVerschwörung ungehindert bis in den Pallast der Tuileriengelangt ist.
Wäre es eine Verschwörung gewesen, würden dann nichtDiejenigen, die den Plan dazu gefaßt. Diejenigen, die sie geleitet,und besonders Diejenigen, die sie ins Werk gesezt, sich eingestellthaben, um ihren Lohn zu fordern? Zm Augenblick des Siegsdflcgen Diejenigen, die ihn gewonnen haben, ihre Namen nichtder Erkenntlichkeit zu entziehen; der Sieger findet immer Mit-schuldige. Wäre eine Verschwörung im Spiel gewesen, wür-den dann nicht die Anhänger der Bourbonen, denen Allesan der Erhärtung derselben liegen mußte, theils um damitihre eigene Schmach verringern, theils um ihrer Rachsuchtfreiern Lauf lassen zu können, sich die größte Mühe gegebenhaben, einen gerichtlichen Beweis herzustellen? haben siedieses nicht in den Prozessen Lavalette's, Ney's, Ehar-tran's und so vieler anderer Opfer vergeblich versucht?
«Ich habe kein anderes Verdienst gehabt, alS den Zu-stand Frankreichs zu errathen," antwortete der Kaiser Je-mand, der ihn über den Erfolg seines Unternehmens be-glückwünschte. Schon nach Durchlesung der Rede, in welcherder Minister des Königs, Herr Ferrand, einen Unterschiedmachte zwischen den Revolutionärs und Denjenigen, welchedie rechte Bahn verfolgt hätten, hatte er zu sich gesagt: