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Zehnter Band.
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„Frankreich ist noch mein." Wir müssen daher in derHandlungsweise Ludwigs xvm., in seinen Regierungs-maßregeln, in der Unzufriedenheit des Volks, in der Ent-rüstung der Armee die Gründe suchen, welche die Revolutionvom 2«. März herbeigeführt haben.

Zweites Kapitel.

Von der Regierung Ludwigs XVIII. im Jahre 1814.

Man sollte vielleicht auf die ersten Augenblicke der Re-stauration, auf den ungünstigen Eindruck, den die Octroi-rung einer Verfassung, die ein Vertrag zwischen dem Königund der Nation hätte seyn sollen, auf alle Gemüther hervor-brachte, auf den ersten Regierungsakt Ludwig's xvm., der,vom I9ten Jahr seiner Regierung datirt, verkündigte, baßAlles, was während seiner Abwesenheit geschehen, ungesetzlichund als nicht geschehen zu betrachten sey, zurückgehen, odermit einiger Wahrheit sowohl die Quelle der Unzufriedenheitund ihre reißenden Fortschritte — durch immer neue Gewalt-streiche gerechtfertigte Fortschritte — als auch den Augenblickzu schildern, wo der von brennbaren Stoffen angefüllte Vul-kan sich einen Krater öffnen und zum Ausbruch kommenmußte; allein schon dieß würde ein umfassendes Werk erfor-dern, und ich beabsichtige blos eine Skizze. Begnügen wiruns daher mit der Bemerkung, daß Ludwig xvm., als ersich für den legitimen König Frankreichs erklärte, nichtder gesetzmäßige König war, denn um leztern Titel zu er-langen, hätte er entweder dieConstitution vom «.April 1814,die der Senat ihm vorlegte, annehmen, oder seine Erklärungvom 2«. Mai, die nach dem Wunsche deS Herrn Abbe von

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