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Zehnter Band.
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russischen ober englischen Uniform, die Zweiten in den mili-tärischen Costümen der Regentschaftszeit; die Einen und dieAndern vertauschten sie bald gegen unsre glänzenden Unifor-men, und wir sahen sie sich in Obersten, Marvchaur-de-Camp,Generallieutenants umgestalten. Man gab ihnen, sagte man,diese Grade nur, um ihnen das Recht auf eine Pension zusichern, und derPrinz vonConds, sowie sein Generalmajoi'Herr vonBouthiliäre, brachten ihre ganze Zeit mit Aus-fertigung von Zeugnissen zu, die in den Augen der MinisterPatente waren. Nach und nach verwendete man sie in denDepartements, zu Jnspekteursstellen, und das Kriegs-Comitöwurde präsidirt von einem Adjutanten Monsieur's. demGenerallieutenant Grafen von Bruges, der sich durch Nichtsals durch sein Eommando über ein schwarzes Regiment inenglischem Solde bekannt gemacht hatte. Während indeß derHof die geräumigen Säle der Tuilerien durchschritt, um in dieKapelle zu gehen, so waren es Diese, die man mit dem Augeliebkoste, und welche die lange Reihe von Unbekannten be-grüßte, die im Gefolge der Familie Bourbon zu uns gekom-men waren. Zn den Privataudienzen. das ist wahr, zeigtesich der König gleich leutselig gegen Alle; aber man schriebihm einen Charakter zu, der diesen Demonstrationen allenihren Werth nahm. Was die Prinzen anbelangt, denenwenigstens das Verdienst der Offenherzigkeit nicht abgespro-chen wurde, so waren sie immer höhnisch oder beleidigendgrob; der Herzog von Berry besonders überließ sich zwang-los den Ausbrüchen seiner Übeln Laune, und mehr als einMilitär hatte sich über Beschimpfungen von ihm zu be-klagen.

Es läßt sich denken, welche Erbitterung in allen Ge-müthern gährte; allein Jeder verhehlte sie sorgsam. Die Ge-wohnheit beS militärischen Gehorsams, die Ehrfurcht für dieGewalt, worin sie erzogen waren, ließ die Offiziere Allesmit Ergebung ertragen; anders verhielt es sich mit den Sol-daten. Ihr Haß gegen die Prinzen, ihre Verachtung gegen