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Fünfte- Kapitel.
Was Napoleon bei seiner Nückkehr hätte thun sollen, undwas er that. Organisirung der Armee. Ergänzungsacte.
Indeß war Naposeon am 20sten in Paris. Die Trup-pen, die man auf den Höhen von Villejuif aufgestellt, hattensich entweder mit ihm vereinigt, oder sie.waren ohne Befehlin ihre Quartiere zurückgekehrt. Vom Mittag an waren dieBoulevarts mit einer unermeßlichen Volksmenge bedeckt, dieihre Freude auf lärmende Art zu erkennen gab; Alle, welcheunter der dreifarbigen Fahne gefochten hatten. Alle, welchedie Freiheit und die Nationalunabhängigkeit liebten, wünsch-ten sich Glück, die Klügeren fürchteten die Gefahren, die unSauf's Neue bedrohten, doch beruhigten sie sich etwas durchden Gedanken, daß Napoleon mit einigen Mächten ein-verstanden seyn müsse, und daß demzufolge der große euro-päische Bund uns nicht abermals mit seinem ganzen Ge-wichte erdrücken werde.
Der Kaiser hatte auf seiner Reise die Fortschritte derliberalen Ideen bemerkt und suchte sich durch die Wahl seinerMinister populär zu machen. Der wegen seiner Talente undseiner Tugenden so hoch geschäzte Carnot, wurde zum Mi-nister des Innern ernannt, und Fouchö, von dem manlange glaubte, daß seine Gewandtheit die Schlechtigkeit seinerGesinnung und seine Verbrechen sichern müsse, ward Polizei-minister. Indem Napoleon einen Mann, dessen Feind-schaft und Verräthereien ihm nicht unbekannt seyn konnten,an die Spitze dex Regierung stellte, bewies er, daß er derMann sey, die in seiner Proclamation von Lyon gegebenenVersprechungen: „Ich werde die Bourbonen lehren, wie manverzeiht" zu erfüllen. Davvust übernahm das Portefeuille