Band 
Zehnter Band.
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deS KriegS, Decräs auf'S Neue das der Marine, undEambaceres das der auswärtigen Angelegenheiten.

Die Besetzung von Paris mußte die Unterwerfung desübrigen Frankreichs nach sich ziehen. Das Elsaß, wo derHerzog von Albufera commandirte, die Franche-Eomt«7die Bretagne, die Norwandie, pflanzten die dreifarbige Fahneauf. Der Herzog von Bourbon suchte umsonst in denwestlichen Departements den Bürgerkrieg wieder zu entzün-den, er fand weder bei dem Volke, noch bei dem Adel An-klang und schiffte sich nach England ein. Glücklicher odergeschickter war der Herzog von Angoulsme im Süden,und wir werden bald auf seine, so wie der Herzogin Be-mühungen, der Sache der Bourbonen den Sieg zu verschal-ten, zu sprechen kommen.

So lange der Kampf dauert, sind Alle, die unter den-selben Fahnen streiten, durch die Gemeinschaft der Gefahrmit einander verbunden, aber nach dem Erfolg treten Schat-tirungen hervor, Partheien bilden, Factionen trennen sich.Alles, was den Bourbonen feindlich war, hatte zur RückkehrNapoleons, der sie vom Throne stürzte, geholfen oder sei-nen Beifall gegeben; allein nicht alle Feinde der Bourbonenwaren Freunde des Kaisers. Es befanden sich unter ihnenjene glühenden Republikaner, die ihm nie verziehen hatten,daß er unsre Institutionen mit Füßen getreten und den be-scheidenen Eonsul zum erblichen Kaiser umgewandelt; esbefanden sich darunter jene verständigen und denkenden kon-stitutionellen, die zwar zugaben, daß die monarchische Gewaltin einem großen, wie Frankreich mitten unter mächtigenMonarchien liegenden Staate nothwendig sey, die aber Be-schränkungen dieser Gewalt verlangten; die verlangten, daßdie Freiheiten der Nation nicht ohne Garantie seyen, unddaß man uns unter dem Vorwande, uns von dem anarchi-schen Schrecken von 93 zu entfernen, nicht durch orientalischenDespotismus knechte. Besonders aber gehörten dazu dieMenge der Franzosen, die ihr Land leidenschaftlich liebten

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