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Zehnter Band.
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und, ohne sich auf die Höhe politischer Speculationen zu stel-len, mit Bitterkeit an das Elend, dem das Vaterland ausge-sezt gewesen, an die Ströme von Blut, welche ungerechteKriege, wie der spanische, unüberlegte, wie der russische,Frankreich gekostet, mit Bedauern an die schönen Pyrenäen-,Alpen- und Rhein-Gränzen dachten, welche die Natur unsgeschenkt, die Herrschaft der Freiheit gesichert und den Ehr-geiz deS Eroberers, der sie überschreiten wollte, vielleicht aufimmer verloren hat; und sie fürchteten den militärischenGeist des Hauptes der vierten Dynastie. Ein weniger ge-wandter Mann, als der Kaiser, hätte vielleicht das Daseyndieser Partheien nicht einmal geahnt: umgeben VON seinenEreaturen, die. mit Titeln und Bändern gsschmüekt, nur nachneuen Bändern und neuen Titeln seufzten, hätte er, wie dieBourbonen so eben gethan, einige schmeichelnde Stimmen, diesich in seinem Pallafle erhoben, für die allgemeine und all-mächtige Stimme des Volkes gehalten. Napoleon dachteanders: er wußte seine Lage zu würdigen und vermehrtevielleicht ihre Gefahren durch die Mittel, womit er ihnen zubegegnen suchte.

Wenn er das Innere Frankreichs richtig beurtheilte, sotäuschte er sich entweder wirklich über die Gesinnungen derMächte oder gab sich wenigstens dieses Ansehen. Er glaubteoder schien zu glauben, daß der Krieg nicht stattfinden, unddie Könige alle sich nicht vereinigen würden, seinen Thronumzustoßen. Indeß hatten sich die europäischen Mächte inihrer Erklärung vom I3ten ausgesprochen. Es war einKrieg auf Tod und Leben, den sie mit dem Kaiser und seinerDynastie führen wollten, mit dem Kaiser, den sie die Ge-wandtheit hatten, von der französischen Nation zu trennen.

Napoleon konnte jezt einen Entschluß fassen, der Eu-ropa zittern gemacht und den Mißvergnügten im Innernjeden Vorwand geraubt hätte. Er konnte zu den Souveränensagen: „Ich war aus den Thron gestiegen, damit Frankreichdurch den Besitz derselben Institutionen, derselben Negierungs-