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Zehnter Band.
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Hindernisse fände, den Rückzug gänzlich adzuschneiden. Die-ser Plan war gut ausgedacht und wurde theilweise rasch undkühn ausgeführt; allein auf mehreren Punkten erhoben sichdie Gemeinden in Masse, die Truppen fingen an, von demPrinzen abzufallen, und von überlegenen Streitkräften einge-schlossen, sah er sich genöthigt, sich den Generalen Teste undGilly gefangen zu geben. Die Commandanten von Perpi-gnan und Bajonne hatten sich fest entschlossen gezeigt, diespanischen Truppen nicht aufzunehmen, die ihrerseits in Folgeder Rede Napoleon's am 9. April sich auf die Aufforde-rung der Prinzen nicht hatten in Bewegung setzen wollen.Dieser Aufruf an die fremden Truppen machte den Bour-bonen viele Anhänger in den südlichen Provinzen ab-wendig.

Als der Kaiser erfuhr, daß der Herzog von Angou-lome in der Gewalt der Generale Teste und Gilly war,befahl er dem Marschall Grouchy, ihn nach Cette bringenzu lassen, wo er eingeschifft werden sollte, und schärfte ihmein, über die Sicherheit des Prinzen zu wachen, und ihn vorjeder Mißhandlung zu schützen. Dieß war seine Antwortauf die Ordonnanz des Königs, der am V. Merz die Dolcheder Meuchelmörder gegen ihn aufrief, und auf die Erklärungdes Congrcsses vom 13ten, der ihn für »ausgeschlossen vondem allgemeinen menschlichen und bürgerlichen Recht, undals Feind und Störer der Ruhe der Welt den öffentlichenStrafgerichten verfallen" erklärte.

Auch dem General Ercelmans, der mit einer DivisionLinientruppen den König und die Prinzen verfolgte, waraufgegeben, „alle mögliche Rücksichten für die Familie derByurbonen zu haben," und der General Clauzel, der nachBordeaur ging, wo die Herzogin von Angoulöme dieRoyalistcn versammelte und Alles aufzuregen suchte, erhieltdieselben Befehle. Leute, die in den Regungen der Groß-muth nur die Berechnungen der Klugheit sehen, und andere,Hip stets bereit sind, dem allgemeinen Interesse die größten