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Man verlor keinen Augenblick, um die Gränzfestungenauszubessern und auszurüsten: 20 Festplätze im Innern wur-den in Vertheidigungsstand gesezt. Soissons, Laon, St.Quen-tin, Guise, Langres konnten einen lebhaften Widerstand leisten;Lyon und Paris wurden vor einem Handstreiche gesichert.Die Defilss der Vogesen, deS Zura und von Anjou erhieltenneue Vertheidigungsmittel.
Wir konnten auf der ganzen Linie von Dünkirchen bisBajonne angegriffen werden, und man schäzte die Streit-kräfte, die sich anschickten, uns zu bekämpfen, auf 1,600,000Mann. Die Oestreichs sollten mit 150,000 Mann in Ita-lien und 100,000 am Rhein, die Russen mit 380,000 Mannregelmäßiger Truppen und 70,000 Kosaken unter Platow'sCommando, die Preußen mit 100,000 Mann, die Englän-der und Holländer mit 80.000, die Baiern und Würtember-ger mit 40,000 Mann in's Feld rücken. Ich will die Schwe-den, die Piemonteser, die Spanier nicht anführen. DerKaiser stellte diesen unermeßlichen Streitkräften acht Armee-corps entgegen. Das erste wurde in Lilie, das zweite inValenciennes, das dritte in Verson, das vierte in Metz, daSfünfte in den Linien von Weißenburg, das sechste in Laon,das siebente in Befort, das achte in Lyon organisirt. Wei-tere Sammelplätze für die Truppen waren die östlichen undwestlichen Pyrenäen, so wie Bordeaux, welch lezterer Stadtder General Clauzel sich so eben mit 150 Soldaten bemäch-tigt hatte.
Zur gehörigen Organisirung aller dieser Corps wäreviele Zeit erforderlich gewesen, und man sah wohl, daß manuns diese nicht lassen werde. Die Coalition hatte ihre Heerenicht verringert, und bereits war Alles in Bewegung, umuns zu bekämpfen. Mehr als ein Staatsmann war damalsunwillig über den allzuraschen Entschluß, den der Kaiser ge-faßt habe. Warum hat er nicht die Auflösung des Congres-ses abgewartet? sagten sie. Die Souveräne hatten sechsMonate gebraucht, um sich zu verständigen; es wäre leicht