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Zehnter Band.
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Feldzug von Dresden, gewann auf den Ebenen von Leipzigden lange schwankenden Sieg für die feindlichen Fahnen undöffnete ihnen, wie man sagt, durch seine Rathschläge dieWege nach Frankreich. Der Andere, noch undankbarer undschuldvoller, rückt unter der Maske der Freundschaft herbeiund legt sie nur ab, um das französische Blut fließen zumachen, dem er Alles verdankte. Die Politik der Königehat das Berbrechen Murats gegen Frankreich und gegenden Kaiser bestraft. Vielleicht wird Bernadotte einesTags zur Erkenntniß gebracht werden, daß die immer heiligenRechte des Vaterlandes und die Pflichten des Bürgersden oft zweifelhaften Interessen des Monarchen vorgezogenwerden sollten.

Siebentes Kapitel.

Intriguen. Fouchs. Versammlung auf dem Mlaifeldr. Eröff-nung der Kammern. Schlechte Combinationen.

Während Unteritalien seinen Herrn wechselte, waren dieRoyalisten im Innern Frankreichs geschäftig. Der Herzogvon Bourbon, der gleich Anfangs in die Vendoe geschicktworden war, hatte keinen Aufstand veranlassen können; alsaber der Kaiser die Unklugheit beging, die zwei einzigenRegimenter, die sich dort befanden, zurückzuziehen, so glaub-ten die alten Anführer, die Fahne des Aufruhrs ungestraftaufpflanzen zu können. Das Volk wollte Nichts von einerJnsurrection wissen: man mußte außerordentliche Mittel an-wenden, um es zu zwingen und zu elektrisiern. Die Sturm-glocke ertönte auf allen Punkten zumal; die Bedienten dervornehmen Herren und einige junge Leute, die sich an dieAdeligen angeschlossen hatten, liefen zu den Waffen und