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Belgien einzufallen, wo die Währung aufS Aeußerste gestiegenwar, und in den Provinzen deS linken Ufers, die unS alsBefreier erwarteten! War Napoleon nicht mehr derselbeMann? Oder beschäftigte er sich, durch die Intriguen imInnern verhindert, durch die Concessionen, zu denen er sichgenöthigt sah, belästigt, nur damit, seine Macht zu erhalten,während er sie durch große Siege sichern sollte? Was hatteer denn zu fürchten? Hatte die Stimme seiner siegreichenSoldaten ihn nicht aufs Neue als Kaiser begrüßt? Wenn erbesiegt wurde, welche Gefahr, liberale Maximen und dasBedürfniß nach Freiheit hinter sich zu lassen? Hieß das nichtden Thron Derjenigen, die auf ihn folgen sollten, zum Vor-aus untergraben?
Napoleon blieb in Paris, das er befestigen ließ; dieErgänzungsacte wurde den Heeren und in die Departementsgesandt und aufgenommen, wie man in Frankreich Allesaufnimmt, was geboten wird. Zu gleicher Zeit beschäftigteman sich mit der Deputirtenwahl. Alle, die in der leztenSitzung eine wahre Anhänglichkeit an die Constitution beur-kundet hatten, wurden wieder erwählt; ihre Zahl belief sichauf mehr als 60; einige exaltirte Patrioten wurden ebenfallsgewählt, allein die Namen Lafayette, d'Argenson muß-ten die Freunde einer vernünftigen Freiheit beruhigen; end-lich die Regnaud, die Lucien und mehrere ergebene undangesehene Militärs versprachen der Regierung Stützen undVertheidiger; allein sie hatte ihren ärgsten Todfeind in ihrenBusen verborgen.
Ein ausgetretener Priester, Talleyrand, war derKünstler der ersten Restauration gewesen, deren Geschichteder Abbe de Pradt, damals sein Mitschuldiger, uns mit sovieler Naivetät verzeichnet hat; ein alter Doctrinär, Fouchs,kann als die Hauptursache der zweiten Rückkehr der Bour-bonen betrachtet werden. Es scheint sogar, daß dieser Menschvor dem 10. Merz 1814 mit den Fremdlingen einverstanden