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Zehnter Band.
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Man denke sich ein oder zwei andere verschanzte Lagervon Metz bis Straßburg, alle Ausgänge von CompagnienFreiwilliger, von Bataillonen Partheigänger besezt, die ganzeBevölkerung unter den Waffen, und hinter diesem Allem den Kai-ser an der Spitze von 200,000 Mann, staffelwcise in allen Rich-tungen aufgestellt, und die Mittel zum leichten und schnellenTransport der Truppen alle zum Voraus in Bereitschaft ge-halten — und man sage, ob die Eroberung Frankreichs ohneSchwierigkeiten gewesen wäre.

Statt dessen entschließt sich der Kaiser, von seinem bösenGenius geleitet, vielleicht auch durch alle die kleinen Wider-sprüche, die er im Innern erfahren mußte, erbittert, einengroßen Streich auszuführen, das Einunddreißigspiel zu spielen,kurz von einem einzigen Würfelfall seine Eristenz als Sou-verän und die Frankreichs als Nation abhängig zu machen.Meiner Ansicht nach hätte er, wenn er ein Mißgeschick fürmöglich hielt und glaubte, daß in diesem Falle der Feindihm bis unter die Mauern von Paris folgen werde, sich da-durch darauf vorbereiten sollen, daß er die Nationalrepräsen-tation, den Sitz der Regierung und alle Kunstdenkmalezum Voraus jenseits der Loire verlegte: Paris hatte ihneinmal den Thron gekostet, er mußte deßhalb den über-schwenglichen Einfluß dieser Stadt schwächen, ja zerstören;und man sage nicht, daß ein solcher Entschluß Muthlostgkeitund Schrecken verbreitet haben würde; im Gegentheil hättedieser Schritt angekündigt, daß der Krieg ein wahrhaft na-tionaler Krieg, ein Kampf auf Leben und Tod seyn werde;alle Tapfere und Großherzige hätten ihn gebilligt, und dieFeinde hätten, wenn sie eingesehen, daß Paris nur noch einHaufe Häuser, eine gewöhnliche Stadt, in der das PalladiumFrankreichs nicht mehr residire, kurz, daß Rom nicht mehrin Rom allein, sondern in dem ganzen Reiche sey, diesemSystem der Centralpunkte entsagt, das ihnen so gut gelungenist, und das ihnen immer gelingen wird, so lange wir eine