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engherzige Politik befolgen und uns von kleinlichen Rücksich-ten leiten lassen werden.
Einige vorbereitende Bewegungen waren der -Ankunftdes Kaisers vorangegangen und schienen seine Plane anzu-kündigen. Der linke Flügel unsrer Armee, dessen Haupt-quartier in Lille war, hatte sich dem Centrum genähert unddas Hauptquartier des ersten Corps war nach ValencienneSverlegt worden, das des zweiten war in Avesnes; das sechsteverließ Laon, wo ein Theil der Garde statt seiner eintraf,um Guise zu besetzen, und das vierte concentrirte sich inM.etz, um bereit zu seyn, schnell links abzumarschiren undsich mit dem übrigen Heere zu vereinigen.
Es wurde augenscheinlich, daß der Kaiser über Beau-mont und Charleroi in Belgien eindringen, zwischen Monsund Namur durchziehen und auf diese Art über den Punktherfallen wollte, wo der linke Flügel der Engländer und derrechte Flügel der Preußen sich vereinigten. Es ist zum Er-staunen, daß der Feind diese Bewegung, auf welche ein bloserBlick auf die Karte führt, nicht vorausgesehen und nicht vorFleurus ein großes verschanztes Lager errichtet hat, das seineCantonirungen gedeckt und ihm Zeit verschafft hätte, sichunter dem Schutze desselben Lagers zu sammeln.
Die Engländer waren von Tournay bis N.ivelle canto-nirt, und daS Hauptquartier Wellington's war in Brüssel.Die Preußen, weit stärker an Zahl, bildeten unter den Be-fehlen Blücher's vier Armeecorps, zu deren Concentrations-punkten Fleurus, Namur, Ciney und Hannut festgesezt waren,wodurch die ganze Armee in den Stand gesezt wurde, sichbinnen 24 Stunden zu vereinigen. Man werfe einen Blickauf die Karte, und man wird sehen, um wie viel die Stellungder preußischen Armee militärischer und für jeden denkbarenFall zweckmäßiger war, als die der Engländer, welche über-rascht wurden und ohne ein Zusammentreffen von falschen