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Zehnter Band.
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verweigern? ist eS nicht vielmehr ein seinem Genie schuldigerTribut, wenn man es ausspricht? Sagen wir es daher ohneZaudern, weil es wahr ist; beweisen wir es zur Evidenz,weil der Ruhm des Vaterlandes es erheischt: nicht der Heldvon Lobi, von Eastiglione, von Arcole, der Sieger vonMarengo, von Austerlitz, von Jena, von Wagram, vonFriedland, der große Manövrier von Lützen und Bautzen! ist es, der auf den Feldern vonWaterloo erlegen ist. Fried-rich sagte, er habe bei der Belagerung von Philippsburgnur den Schatten des großen Eugen gesehen; Welling-ton hat bei Mont-Samt-Jean nicht einmal den Schattendes großen Napoleon zu bekämpfen gehabt; und dennochwar der Sieg lange Zeit zweifelhaft.

Man kann nicht leugnen, daß die erste Combination> glücklich ausgedacht, der Angriffspunkt geschickt gewählt war,

^ daß die strategischen Bewegungen, die das ganze Heer be-trafen, den Feind vollkommen getäuscht hatten, und daß eram 15ten und löten in unsrer Gewalt war. Aber Fehlerim Detail, der böse Wille oder vielleicht auch der Verratheiniger Anführer, das Mißtrauen, das der Abfall Bour-mont's hervorgerufen, haben die Ausführung mehrerer Be-fehle verhindert, und man sah ungewisses Schwanken, woEinheit und rasches Handeln nothwendig war. Wir werdennicht die Ursachen aufsuchen, sondern die Wirkungen schildern,und man wird sehen, daß, wenn die Armee unterlegen ist,dieß nicht aus Mangel an Muth geschah; daß wir demSchicksale Nichts vorzuwerfen haben, das uns nie so schöneGelegenheiten zu siegen geboten hat; und daß diese auf ihrenersten Sieg so stolzen Krieger daS Resultat dieses kurzenFeldzuges uns und nicht sich selbst zuzuschreiben haben: dennsie sind überrumpelt, sie sind geschlagen worden und habendie Ehre eines Triumphes, der durch ihre militärischen An-ordnungen nicht herbeigeführt und durch ihr politisches Be-nehmen gehässig gemacht worden ist, nicht verdient.