Band 
Zehnter Band.
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Nacht finster, da unsere Tru ppen die Anhöhen weggenom-men hatten, und man konnt« seinen Feind nicht verfolgen,der außer Stand war. Wider stand zu leisten; es scheint so-gar, daß man seine Spur ganz verlor, und daß man denfolgenden Tag die Richtung nicht kannte, der man folgenmußte. Diese Behauptung verdient eine Erklärung; wir wol-len sie geben.

Wir haben gesagt, daß die Bewegung über Ligny denrechten Flügel und das Centrum der preußischen Armee vondem linken gänzlich trennte, welcher gegen Sombref undTongrine durch die Kavallerie der Generale ErcelmanSund Pajol und von einigen Bataillonen Infanterie hinge-halten wurde. Dieser linke Flügel, der nicht geschlagen war,der vielleicht sogar mit einigem Bortheile gekämpft hate, weiler 59 Feuerschlünde den 18, die wir auf diesem Punkte hat-ten, gegenübergestellt hatte, zog sich mit den zwei geschlagenenCorps nicht zurück; er blieb sogar die ganze Nacht in seinenStellungen und sing erst den 17. Morgens früh a», sich gegenGemblour zurückzuziehen. Diesen fclgtcn unsre leichten Trup-pen, und ihrem Bericht zufolge zweifelte man nicht, daß dasgeschlagene Heer diese Richtung eingeschlagen hatte.

Dieß war die Schlacht von Fleurus, wo wir gegen dreiCorps der preußischen Armee, welche sich auf mehr als 89,099Streitfähige belief, kämpften. Das vierte Corps konnte andiesem Tage nur nach Gemblour kommen, wo es sich denfolgenden Tag mit dem General Thiel mann vereinigte.Unsere Streitkräfte bcliefen sich dem offiziellen Bericht derPreußen zufolge auf nicht ganz 139,999 Mann. Die einzel-nen Corps, welche ins Treffen kamen, waren das dritte,commandirt von Bandamme: dieses Corps, das nur ausdrei Divisionen bestand, zählte blos 15,999 Kampffähige; dasvierte, 16 —18,999 Mann stark, die Division Gorard, 9909Mann stark, und ungefähr 5909 Mann Kavallerie; im Gan-zen 45 — 46,099 Mann. Aber weil wir die ganze, auf die-sem Punkt aufgestellte preußische Armee gezählt haben, so ist

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