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Zehnter Band.
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Diese Armee hatte sich mit Tagesanbruch in Marsch gesezt;allein die ganz neue Erinnerung an die Schlacht von Fleu-rus und die sonderbare Stellung, in der sie sich befindenmußte, wenn die Engländer vor ihrer Ankunft geschlagenwurden, machten sie ungewiß, langsam und ängstlich; manhielt mit jedem Schritte an, um die Richtung des Feuers zuhören und Recognitionstruppcn auszuschicken, und wennman in dem Desilo von St. Lambert den geringsten Widersstand gefunden, wenn der Marschall Grouchy einige Trup-pen auf die Flanke der Eolonnen geworfen hätte, so wäreman nach Wavrcs zurückgekehrt. Es war nahe an fünf Uhr,als der General Bülew mit zwei Brigaden Infanterie undeinem Corps Cavallerie den Angriff begann. Der Kaiserhatte, wie oben gesagt, auf seinem rechten Flügel das sechsteCorps zurückbehalten, um die 15,000 Preußen, deren Marschihm bekannt war, zurückzuwerfen; dieses Corps schlug sichmit vieler Entschlossenheit und wurde von dem Grafen Lo-bau geschickt angeführt; allein bald langte das zweite preußi-sche Corps, unter den Befehlen des Generals Pirch, an, undwir wurden auf unserem rechten Flügel überflügelt; die jungeGarde wurde mit einigen Batterien auf diesen Punkt geschickt.Sie konnte sich nicht lange gegen die unermeßliche Ueber-macht des Feindes halten, die bald durch die Ankunft desGenerals Ziethen ganz unvcrhältnißtnäßig wurde. DerGeneral Duhesme wurde getödtet; wir verloren Terrain;und uzn acht Uhr Abends, als der Kanonendonner, der sichgegen Planchenoit und bis in den Rücken der Armee ver-längerte, zu der Ueberzeugung führte, daß alle Anstrengungengegen die Engländer nicht nur keine Resultate haben konn-ten, sondern zur gänzlichen Vernichtung führten, da indivi-dualisirte sich gleichsam die ganze Armee und zog sich in un-beschreiblicher Verwirrung zurück. Der Kaiser hatte diesemAugenblick zuvorkommen wollen, indem er einige Bataillonepersönlich zum Angriff führte, allein es war nicht mehr Zeit.Alles wurde mit fortgerissen, desorganisirt; selbst die alte