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Zehnter Band.
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Garde konnte dem Strom nicht widerstehen. Die dienstthuen-den Schwadronen wurden von der Masse über den Haufengeworfen, die Trainsoldaten schnitten ihren Pferden dieStränge ab und ließen ihre Stäche im Stich: ohne dieNacht und mit mehr Kühnheit und Intelligenz bei der Ver-folgung wäre vie Zahl der Verwundeten unermeßlich ge-wesen.

Dieß war die Schlacht bei Waterloo, die wir nicht „mitunserem ganzen Heere" lieferten, wie Wellin gton in seinemBericht sagt, sondern wo wir, in Folge unserer schlechtenDispositionen nur das zweite auf 12,000 Mann herabgc-schmolzene Corps, das erste, das ungefähr 22,000 Mannstark war, und 2 oder 3000 Mann von der Garde gegen dieEngländer verwendeten; wo wir bei dem unnöthigen Angriffeauf das Schloß von Goumond viele Leute aufopferten; wowir, nachdem wir den linken Flügel des Feindes durchbro-chen und zurückgeworfen hatten und bis nach Ter-la-Hayegedrungen waren, den entscheidenden Augenblick nicht zu be-nähen wußte», um unsere Reserven vorrücken zu lassen undeinen Sieg zu vollenden, der den Anstrengungen der Preußenzuvorkommen konnte. Sehen wir, ob in der Eolonne desMarschalls Grouchv, die wir in Gemblour zurückgelassenhaben, weniger Fehler gemacht wurden.

Man kam erst am I7ten Abends in diesem Dorfe an,und die Preußen hatten es vor Mittag verlassen; die beidenCorps hatten die Straße von Wavres über Valain einge-schlagen, und eine Colonne Wagen hatte sich mit Verwun-deten und Flüchtigen über Perwes gezogen. Wir hättenuns mit Tagesanbruch in Marsch setzen sollen; allein manschickte ohne Noth nach allen Richtungen Recognitionstrup-pen aus, während man über den Weg, den der Feind ein-geschlagen, nicht im Zweifel seyn konnte, und es war achtUhr vorüber, als man sich am 18ten in Bewegung sezte; dasdritte Corps bildete den Vortrab. „Der Marsch war langsam,und es wurde sehr häufig Halt gemacht," sagt ein General,