Band 
Zehnter Band.
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Marschall Grouchy drei Divisionen Infanterie und dieCavallerie, die der General Pajol befehligte, nach Limale.Sie passirten die Dyle ohne große Schwierigkeiten und nah-men auf den Höhen des linken Ufers Stellung; allein eswar nicht mehr Zeit, Alles war in Waterloo von diesenPreußen entschieden worden, die man so leicht hätte aufhaltenkönnen. »Ich hörte den Kanonendonner auf der Seite, woEure Majestät sich schlug, nicht mehr," sagte der MarschallGrouchy-

Nein, er hörte allerdings die Kanonen nicht mehr, aberer hatte sie seit Mittag gehört; aber er hatte den Marsch derPreußen gesehen; aber alle Generale, alle Offiziere, alleSoldaten wollten sich links stürzen und nach Saint-Lambertmarscbiren. Es ist wahr, die Entfernung war bedeutend.Man werfe einen Blick auf die Karte, so wird man sagen,daß in dem Kreise, den wir beschrieben, um von Sombrefüber Gemblour nach Wavres zu kommen, wir uns immerweiter von dem Kaiser entfernten und die Preußen zwischenseinen Truppen und den unsrigen ließen, während man sichvom ersten Schritt an immer hätte auf die linke Seite wagenund sogar nur über Tilly und Saint-Guibert marschirensollen. Das Terrain bot ebenfalls große Schwierigkeiten:mit großer Verwunderung findet man in dieser Gegend hoheBerge, tiefe Schluchten, endlich eine Art Strebemauern, wiein den Alpen und Pyrenäen, durch die die Artillerie nichtleicht 'ortkommen konnte; ein entschlossener General hätte sieim St ch gelassen oder mit einigem Geleite zurückgeschickt undBlücker aufgehalten. Aber klagen wir nicht Leute an,denen die Natur diese Eigenschaften verweigert hat, und ver-größern wir nicht ihr Unglück dadurch, daß wir ihnen alleinden V'rlust einer Schlacht zur Last legen, deren Erfolg schondurch )ie ersten Dispositionen compromittirt war: Dispositio-nen, )ie Nichts rechtfertigen kann, und die man immerweniger begreift, je mehr man darüber nachdenkt.