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Zehnter Band.
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Nach allen Fehlern, die nach wahrem eigenem Geständ-nisse von unsern Generalen gemacht wurden, ist es angenehm,auch diejenigen zu bemerken, die Blücher und Welling-ton am 19ten begingen. Man glaubt vielleicht, sie werdensich, da sie die Armee des Kaisers gänzlich desorganistrt sehen,und von dem General Thielmann erfahren haben, daß dieFranzosen über die Dyle gegangen sind und Wavres besezthatten, in sorcirten Märschen von Ouatre-Bras nach Som-bref und Gemblour ziehen, um ihnen jeden Rückzug abzu-schneiden, Namur durch einige Corps besetzen lassen und sieauf diese Art zwingen, unter den Caudinischen Pässen durch-zugehen; nein, sie faßten diesen Entschluß, der so entscheidendeResultate haben mußte, nicht. Wellington brachte den19ten damit zu, für den Grafen Bathurst seinen Berichtvon der merkwürdigen Schlacht zu machen, über deren Ge-winn er sehr verwundert seyn mußte; und der MarschallBlücher wendete seine Zeit noch schlechter an.

Trotz unsers Ilebergangs über die Dyle bei Limale hattendie Preußen während der Nacht vom 18 ten auf den i9tenWavres und Liebge besezt gehalten; sie ergriffen mit Tages-anbruch die Offensive, wurden aber zurückgeworfen; die Di-vision Teste erstürmte Bielge, wo der brave General Pennegetödtet wurde; und Bandamme besezte ohne Widerstanddie Höhen von Wavres. „Ich stand vor Rozierne," sagt derMarschall Grouchy in dem bereits angeführten Berichte,„und schickte mich an, nach Brüssel zu marschiren, als ich dieNachricht von dem Verlust der Schlacht von Waterloo er-hielt: ich bereitete meine rückgängige Bewegung vor, und derFeind dachte nicht daran, mir zu folgen."

Nach diesen lezten Worten könnte es scheinen, -aß derMarschall Grouchy, dessen Lage so gefährlich war, keinenAugenblick verloren habe, um seinen Rückzug zu beginnen;allein die Berichte mehrerer Generale, denen man unnöglichGlauben versagen kann, erklären, er habe in dieser kijtischen