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Zehnter Band.
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flößten ver 'Dcai,r, die sich nun auf einem Vulkan g.aubte,wirkliche Angst ein. Sie erwartete mit einer Ungeduld, diesich mit jedem Augenblicke steigerte, die Ankunft der Mini-ster. als gegen vier Uhr der Prinz Lucien mit den vierMinistern Carnot, Fouchö, Caulaincourt und Da-voust in den Saal trat.

Der Kaiser hatte sich, durch Strapazen erschöpft und durchsein Unglück niedergebeugt, bei seiner Ankunft in I'Elysüe-Bourbon in ein Bad geworfen; alleie. dieselben Schrecken,die in den Kammern herrschten, umgaben bald auch ihn.Während man zu den Repräsentanten sagte, Napoleonwolle sie auflösen, redete man Napoleon ein, die Kammernverlangen seine Abdankung und seyen im Begriff, seine Ab-setzung auszusprechen. Es ist wahrscheinlich, daß, wenn erohne Gepränge, ohne militärisches Geleit in die Versammlunggetreten wäre. Alles sich beruhigt hätte; aber sey es nun, daßder kunstreiche Urheber alles dieses Mißtrauens die Machthatte, Communicationen, die sein Werk zerstört hätten, zuverhindern, sey es, daß es dem Kaiser an der Art von Muthgebrach, die nothwendig war, um in einer großen Versamm-lung zu streiten und sich demTod dcrGracchen auszusetzen;sey es endlich, daß er in die Beredtsamkeit seines BrudersLucien, die ihm am 19. Brumaire in Saint-Cloud so nütz-lich gewesen war, mehr Vertrauen sezte — er beauftragte ihn,die Repräsentanten des Volks zu haranguiren.

Lucien, ein Mann von Geist und Charakter, verdienteinen Augenblick unsre Aufmerksamkeit zu fesseln. Die Einenbetrachten ihn als einen Ehrgeizigen, der unter der Herr-schaft des Kaisers Kronen ausschlug, weil sie ihm eine nichtgenug unabhängige Gewalt boten, und der in dieser Weige-rung einen Ruhm suchte, der ihn vor seinen Brüdern aus-zeichnete; sie behaupten, er habe in Folge dieses Ehrgeizesden Kaiser veranlaßt, zu Gunsten seines Sohnes abzudanken,und zwar in der Hoffnung, während der langen Regentschaftder Kaiserin erster Minister zu seyn. Andere schildern ihn