Band 
Zehnter Band.
Seite
367
JPEG-Download
 

367

zu kämpfen; allein sie sprachen umsonst zu Denjenigen, dieGold und Würden bestochen hatten; er empfing hier auch dieMitschuldigen Fouches und selbst Herrn von Vitrolles,der überall erklärte, daß Ludwig xvm. bereit sey, die ge-forderten Concessionen zu bewilligen, daß er die nationalenFarben annehmen und die Fehler, zu denen man ihn ver-leitet, wieder gut machen werde. Dieser Agent der Bvur-bonen wagte es sogar, in einer Versammlung zu erscheinen,wo sich der Marschall, sowie eine Deputation der Kammerund ein Dutzend Generale befanden.

Die Herrn Arnault, Garat, Zay, Laguette-Mor-na y und der Generallieutenant Dejean wohnten dieser Ver-sammlung bei, sagt ein Geschichtschreiber, der unS kostbareNotizen geliefert hat. „Bei'm Anblick des Barons von Vi-trolles nahm Alles die düstere Farbe des Erstaunens undMißtrauens an. Jeder für sich sah unsere Hoffnungen ver-nichtet und errieth, auf welchen Zweck Fouchs und Da-voust hinarbeiteten. Der General Dejean, der seinen Un-willen nicht verbergen konnte, sagte, es sey leicht zu sehen,daß die Nation dem Ehrgeize einiger Weniger aufgeopfertwerden solle, da die Agenten einer verstoßenen Familie eswagen, sich unter die Repräsentanten des Volks, unter dieVertheidiger des Vaterlandes zu mischen. Er erinnerte so-fort an die Treulosigkeit Derjenigen, die uns auf'S Neueknechten wollten, er erinnerte an die Nichthaltung ihrerVersprechungen, er erinnerte an Alles, was Frankreich durchsie verloren, indem sie sogar das Andenken an seinen Ruhmersticken wollten, indem sie es ihrem Stolze, ihren Leiden-schaften opferten u. s.w." Herr von Vitrolles hat sich beider Abfassung der Liste der Achtunddreißig dieser Redeerinnert.

Herr Laguette-Mornay. ein geistiger und einsichts-voller Patriot, sprach gleichfalls im Interesse der National-ehre. Besonders bemühte er sich »zu beweisen, wie wenigGutes man von dieser zahlreichen Reihe von Gespenstern