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Achtzehntes Kapitel.
Unterwerfung des Heers. Profcriptionslisten. Entlassungder Armee.
Ludwig xvm. mußte, nachdem er seinen Thron wie-der bestiegen, bald gewahr werden, daß er gleich den Na-das, die man in einigen Theilen von Hindostan herrschenläßt. nur eine Mittelsperson, hinsichtlich seiner Untertha-nen war. Starke Kontributionen wurden aufgelegt, dieWohnungen aller Bürger weggenommen, und nach Belie-ben Soldaten darin einquartirt. Blücher ließ die Brücke,die man Zenaerbrücke genannt hatte, unterminiren; und erhätte sie in die Lust gesprengt, hätte nicht der König Wel-lington's Autorität angerufen, der eine Wache vor siestellte. Man beeilte sich, die Preußen aus PariS zu ent-fernen.
Dieses vielfache Unglück bot dem König das Mittel, sichmit der Nation wieder zu versöhnen. Hätte er sich aus Pa-ris zu der französischen Armee geflüchtet, die noch immerbereit war, für Frankreich zu fechten, so hätte sich ein un-auflösliches und heiliges Band zwischen ihm und diesemHeere gebildet; aber dieß waren ohne Zweifel nicht die Ver-sprechungen, die er bei seinem Beitritt „zu dem wohlthätigenBunde der alliirten Souveräne" gegeben hatte-
Der Marschall Davoust hatte, alS er sich von PariSentfernte, drei Kommissäre zurückgelassen, die GeneraleHaro, Kellermann und Gsrard: sie waren mit einerArt Unterhandlung beauftragt, um den Hof zu einigen Zu-geständnissen gegen das Heer und namentlich zur Beibehal-tung der Nationalfarben zu veranlassen. Heinrich lV. war,der Masse des Volks zu gefallen, in die Messe gegangen rX. 25