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Zehnter Band.
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leisten." Die Versammlung weihte diesen edeln Entschlußdurch eine Botschaft an den Marschall Massen« und sezteruhig ihre Erörterungen über die Pairswürde fort. Als umsechs Uhr der Präsident Lanjuinais die Sitzung aufhebenwollte, rief der General Brouard aus: „Warum nicht inPermanenz bleiben! Sie vertagen uns auf morgen, weil Siewissen, daß morgen die Gewalt unsrem Zusammentretenentgegengestellt wird." Der Präsident erklärte dessenungeachtetdie Sitzung für aufgehoben; und als er sich zurückzog, hörteer einen Deputirten zu ihm sagen: „Es gibt eine Geschichte,eine fürchterliche Verantwortlichkeit wird auf Ihrem Hauptelasten."

Am folgenden Tag waren die Thüren- des Saals vonWachen besezt, die den Eingang verwehrten, und die Ge-walt der Bajonnete war an die Stelle des Volkswillens ge-treten. Dieß waren die lezten Augenblicke der provisorischenRegierung und der Repräsentanten vom Jachre 1815. Den-noch wagte eS der Moniteur, am 8. Zuli ganz Frankreichfolgende Lüge zu sagen: „Die Regierungs-Commission hatdem König durch das Organ ihres Präsidenten mitgetheilt,daß sie so eben sich aufgelöst habe." Und Lord Liverpool'Pair von England, erster Minister der drei Königreiche,entblödete sich nicht, im Februar 1816, kauim sechs Monate,nachdem es geschehen war, zu sagen: „Ihre Herrlichkeitensind benachrichtigt worden, daß die provisorische Regierung,die nach der Flucht Bonaparte's eingesezt worden war,und die beiden Kammern der Abgeordneten sich von selbsttrennten; in Folge dessen nahm der König Besitz von seinerHauptstadt." Es war also sehr schmachvoll, sehr ungerecht,dieses Attentat gegen die Rechte einer großen Nation, daDiejenigen, die den Nutzen daraus gezogen, es nicht zu ge-stehen gewagt haben!