Band 
Zehnter Band.
Seite
393
JPEG-Download
 

393

eine jakobinische Armee, hat Eastlereagh gesagt, undEngland hat ihre Entlassung verlangt. Danken wir demedlen Lord für dieses Geständniß: wenn er die Schmachunsrer Regierung vergrößert, so spricht er sie von einemgroßen Verbrechen frei: Verachtung wird an die Stelle desHaffes treten.

Nein, diese Armee war niemals jacobinisch, sondern siewar immer national. Den Factionen fremd, kämpfte sie nurfür Frankreich; von dem Grundsätze durchdrungen, daß diebewaffnete Macht nicht berathen solle, gehorchte sie demWohlfahrtsausschüsse, dem Direktorium, den Eonsuln, demKaiser.... Sie hätte dem König gehorcht, wenn er seineFahnen von den Fahnen des Fremdlings getrennt hätte:und man wagt es, sie mit jenen Legionen zu vergleichen,welche Rom seine Beherrscher gaben, mit den Soldaten, dieunter Anführung eines Fairkar oder eines Eromwellohne Zweifel die schmachvolle Anklage verdienten, womiteiner ihrer Landsleute uns beschimpfen möchte!

Nein, die französischen Soldaten waren immer nur dieSoldaten des. Vaterlandes: immer ihre Neigungen ihrenPflichten opfernd, sahen sie sich oft, ohne Murren, die Führernehmen, die ikre Liebe am meisten erworben hatten; durchdie Heiligkeit des militärischen Eides gefesselt, führten sie er-gebungsvoll Kriege, die ihre Ansicht höchlichst mißbilligte.So großer Ruhm wird seinen Lohn empfangen: die immerbillige Nachwelt wird den Genossen der Hoche, der Zau-bert, derMarceau, der Kleber, der Desair, der Lansnes, der Dugommier, der Dampierre nicht dieselbenNamen geben, wie den rühmlosen Siegern von Meerlon-Moor und von Newbury.

Ich sollte zur Vervollständigung dieser Abhandlung dieVerletzung der Capitulation von Paris, die Plünderung unsresMuseums, die Verstümmlung unsrer Denkmäler schildern;ich sollte zeigen, wie die Reaction Frankreich mit Verbrechenüberfüllte; wie die Protestanten erwürgt wurden, und die