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Zehnter Band.
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Man hatte einigen Chefs den Prozeß gemacht; Dieß be-friedigte die fremden Souveräne nicht; sie verlangten dießganze Heer als Brandopfer. Der Kriegsminister befahl da-her seine Entlassung. Der Marschall Davoust antwor-tete, daß, nachdem er das Organ gewesen, durch das mandem Heere so viele falsche Versprechungen gemacht, ernicht das Werkzeug seiner Vernichtung seyn könne, und ver-langte einen Nachfolger. Nichts hätte zu dem Ruhme dieserArmee gefehlt, wenn sich nicht in ihren Reihen ein Anführergefunden hätte, der diesen schmachvollen Auftrag vollzog.DaS Vaterland mag sich trösten: ausländisches Blut fließt inden Adern Desjenigen, der den feigen Muth hatte, ihn anzu-nehmen.

Dieser Befehl wurde ohne Schwierigkeit vollzogen. Diesetapfern Soldaten, diese so würdigen Offiziere, sie anzuführen,entfernten sich unter Thränen von den Fahnen, die sie so oftmit ihrem Blute gebadet hatten. Traurig, schweigend, ver-zweifelnd , aber ruhig und resignirt durchzogen sie mit ihrenWaffen Frankreich in allen Richtungen, und nicht die geringsteUnordnung wurde begangen. Sie hatten die Spanier Gueril-las bilden sehen, sie bildeten keine; sie hatten die Vendeerdie Straßen unsicher machen, straflos werden sehen, und dieöffentliche Sicherheit wurde keinen Augenblick gestört. Vondiesem Augenblicke an haben Demüthigungen und Beschimpfun-gen sie unter dem väterlichen Dache verfolgt; sie sind es, dieman denuncirt, um ihretwillen führt man die Prevotalge-richtshöfe ein, gegen sie erheben sich unaufhörlich diese zurück-gekehrten Emigrirten, die ihnen ihre Siege nicht verzeihenkönnen.... Je nun! sie dulden, ohne eine Klage vorzubrin-gen; sie werden mit der Resignation der Märtyrer sterben.

Dennoch hat sich in diesem englischen Parlamente, wodie Corruption im Solde des Machiavelismus stand, dieStimme eines Ministers noch gegerr diese Armee erhoben,die nicht mehr ist. Die Gebeine der Tapfern sind nichtsicher' unter der Erde, die sie bedeckt. Diese Armee war