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Napoleon hinreichend zu kennen glaubte, um der Meinungzu seyn, daß er sich wohl gern mit Vertrauen nach Englandselbst begeben würde, um dort die wettern Einrichtungen zurFortsetzung seiner Reise nach den Vereinigten Staaten treffenzu können. Ich schilderte ihm Frankreich im Süden derLoire in Flammen; ich sagte ihm, daß die Hoffnungen derBewohner immer, so lange er daselbst verweilen würde, aufNapoleon gerichtet seyen; sprach ihm von den jeden Au-genblick von allen Seiten dem Kaiser gemachten 'Anträgen,von seiner festen Entschließung, einem Bürgerkrieg wederals Ursache noch als Vorwand zu dienen, von der durchseine Abdankung zur Erleichterung des Friedens bewiesenenGroßmuth, von seinem festen Entschluß, sich zu verbannen,um jenen um so schneller und vollständiger herbeizuführen.
Der General Lallemand, der, zum Tode verurtheilt,für seine Person bei dem Entschluß, den man fassen möchte,besonders intcrcssirt war, fragte den Kapitän Maitland,dessen Bekanntschaft er früher in Egyptcn gemacht hatte, unddessen Gefangener er sogar, wenn ich mich nicht irre, gewe-sen war, ob ein Mann in seinen Verhältnissen, der durchdie bürgerlichen Unruhen seines Vaterlands compromittirtwäre, wohl zu fürchten hätte, daß man ihn, wenn er ausfreiem Entschluß in England ankäme, an Frankreich auslie-fern möchte. Der Kapitän Maitland versichert, daß Dießnicht der Fall sey» würde, und bezeugte, daß schon einZweifel daran eine Beleidigung enthalten dürfte. Ehe wiruns verabschiedeten, wiederholten wir noch den ganzen Inhaltdes Gesprächs; ich erklärte nochmals, daß es unter den ge-genwärtigen Umständen und den von dem Kaiser gefaßtenEntschlüssen möglich wäre, daß er das Anerbieten des Kapi-tän Maitland annähme, um in England die Pässe nachAmerika zu erhalten. Der Kapitän Maitland verlangtedie nähere Bestimmung, daß er durchaus nicht garantirenwollte, daß man jene Pässe zugestehen würde; und so trenn-ten wir uns. In meinem Innern war ich selbst überzeugt.