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Zehnter Band.
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daß man sie uns nicht bewilligen würde; aber der Kaiserhatte nur den Wunsch, ruhig zu leben, er war entschlos-sen, für seine Person in Zukunft allen politischen Ereignissenfremd zu bleiben, und wir sahen daher die Wahrscheinlichkeit,daß man unserer Abreise in England entgegen seyn würde,ohne besondere Unruhe. Darauf aber beschränkte sich unsereganze Furcht und unsere Vermuthung; darauf beruhte auchohne Zweifel die Ansicht Maitlands; ich lasse ihm dieGerechtigkeit widerfahren, daß er sowohl, als die andernOffiziere in ihrer Darstellung der in England herrschendenGesinnungen mit Aufrichtigkeit und Redlichkeit verfahren sind.

Wir waren um eilf Uhr wieder zurück; indessen nähertesich der Sturm, die Augenblicke wurden kostbar, es mußteein Entschluß gefaßt werden. Der Kaiser versammelte unSzu einer Art von Conseil. Man erörterte alle Wechselfälle;das dänische Fahrzeug schien nicht benutzbar; von den Fi-scherfahrzeugen konnte nicht mehr die Rede seyn, da dieenglischen Schiffe nicht bekämpft werden konnten; eS bliebnichts übrig, als die Rückkehr an's Land, die Unternehmungeines Bürgerkriegs oder die Annahme der von dem CapitänMaitland gemachten Anerbietungen. Man entschied sichfür diese Maßregel: durch die Besteigung des Bellerophon,sagte man , würde man bereits auf dem brittischen Bo-den seyn; die Engländer würden sich von diesem Augenblickan durch die selbst bei den wildesten Völkern für heilig ge-haltenen Rechte der Gastfreundschaft verpflichtet halten; manwürde sich von diesem Augenblick an unter dem Schutze derbürgerlichen Rechte dieses Landes befinden; die Eng-länder würden wohl nicht so unempfindlich für ihren Ruhmseyn, um diese schöne Gelegenheit nicht mit Begierde zu er-greifen. Napoleon schrieb hierauf an den Prinzen Regenten:

»Königliche Hoheit! Im Kampf mit den Factionen, diemein Vaterland entzweien, und mit der Feindschaft dergrößten Mächte Europa's, habe ich meine politische Laufbahnvollendet. Ich komme, wie Themistokles, mich an dem