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Zehnter Band.
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ein Verbrechen, mich zu verbannen. Die Person, welche sichan mich wandte, schrieb auch an den Capitän Maitland,er möchte seine Bemühungen und seine Ueberredung anwen-den, um mich von diesem äußersten Entschlüsse abzuhalten.Ich unterbrach den Capitän Maitland bei den ersten Wor-ten und bemerkte ihm, daß man in meinem Alter mit Ueber-legung handelte.

Zch las täglich dem Kaiser die verschiedenen Zeitungenvor. Ob sie durch Gefälligkeit uns zugeschickt wurden, oderob die Ansichten getheilt zu werden anfingen, so fandensich unter denselben zwei, welche sich unserer Sache mit vie-ler Wärme annahmen und uns für die groben Beschimpfun-gen, womit die andern angefüllt waren, entschädigten. Wirüberließen uns der Hoffnung, daß der Haß, welchen ein Feindeingeflößt hat, bald durch die Theilnahme verdrängt werdenwürde, welche große Thaten hervorrufen; baß England eineMenge edler Herzen und erhabener Seelen besäße, welche sichohne Zweifel als warme Vertheidiger beweisen würden rc. rc.

Die Menge der Fahrzeuge vermehrte sich täglich; derKaiser zeigte sich zu seiner gewöhnlichen Stunde, und dieBewillkommnung wurde immer günstiger.

Wir waren dem Kaiser in großer Anzahl von jedemRang und von allen Graden gefolgt: er blieb noch immer,für die Meisten unter uns, wie in den Tuilerien; nur derGroßmarschall und der Herzog von Rovigo sahen ihn unge-hindert; Keiner würde, seit unserer Abreise, sich ihm mehrgenähert oder mehr mit ihm gesprochen haben, als Dieß inParis der Fall gewesen wäre. Zch wurde im Verlauf deSTags jedesmal gerufen, wenn Zeitungen zu übersetzen waren,und allmählig gewöhnte sich der Kaiser, mich regelmäßig alleAbende um acht Uhr rufen zu lassen, und einige Zeit mit mirzu sprechen.

Diesen Abend fragte er mich im Laufe der Unterhaltung,und nachdem von verschiedenen andern Dingen die Rede