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Mittwoch, den 2. — Donnerstag, den 3.August.
Denkwürdige Worte des Kaisers.
Morgens benachrichtigte mich der Herzog von Rovigo,daß ich entschieden bei der Reise nach St. Helena seyn würbe;der Kaiser hatte ihm im Gespräche gesagt, daß wenn ihmnur zwei folgen dürsten, er noch darauf zählen würde, daßich darunter wäre; daß er von mir Nutzen und Trost erwar-tete. Ich verdanke der Gewogenheit des Herzogs von Ro-vigo den süßen Genuß, diese Worte des Kaisers erfahren zuhaben; ich bin ihm dankbar dafür, da sie mir ohne ihn im-mer unbekannt geblieben wären. Mir hatte der Kaiserüber diesen Gegenstand Nichts geantwortet: Dieß ist seineArt; ich werde mehr als einmal Gelegenheit haben. Dieß zuzeigen.
Ich stand in keiner eigentlichen nähern Bekanntschaft mitirgend Einem von Denen, welche dem Kaiser gefolgt waren,außer dem General Bertrand und seiner Gemahlin, vonwelchem ich bei meiner Sendung nach Zllyrien, wo er denBefehl als Generalgouverneür hatte, mit Güte überhäuftworden war.
Bisher hatte ich noch niemals init dem Herzog von Ro-vigo gesprochen: ein gewisses Vorurtheil hatte mich immervon ihm entfernt gehalten; kaum hatten wir aber einigeWorte gewechselt, so war dieses beseitigt.
Savary liebte den Kaiser aufrichtig; ich habe ihn alseinen Mann von Seele, von Herz, von Redlichkeit gekannt;er schien mir für wahre Freundschaft empfänglich: wir wür-den uns ohne Zweifel sehr innig aneinander geschlossen haben.Möchte er irgend einmal meine Empfindungen und das Be-dauern, das er mir zurückgelassen hat, erfahren!
Der Kaiser ließ mich diesen Abend zu sich rufen, um mitmir zu sprechen. Nach einer Unterhaltung über die verschie-denartigsten Gegenstände verweilte er bei St. Helena, fragtemich, was es damit für eine Bewandniß habe, ob es wdhlmöglich wäre, das Leben dort auszuhalten, u. s. w. u. s. w....