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war uns sehr auffallend. Alle Zeitungen, die amtlichen Mit-theilungen, Privatgespräche hatten uns benachrichtigt, wirwürden durch den Northumbcrland nach St. Helena gebrachtwerden; wir wußten, daß dieses Schiff noch zu Chatam oderzu Portsmouth in der Ausrüstung war; wir durften daherimmer noch auf acht oder zehn Lage Ruhe rechnen. DerBellerophon war zu alt für Liefe Reise, er hatte nicht dienöthigen Lebcnsmittcl; überdicß waren die Winde in diesemAugenblick der Richtung nach St. Helena entgegen. Auchfingen unsere Ungewißheit, unsere Muthmaßungen vonNeuem an, als wir östlich gegen den Kanal steuern sahen;was wir aber auch immer denken mochten, so war es injedem Fall ein milderer Zustand in Vergleich mit St. Helena.
Wir waren indessen der Ansicht, der Kaiser müßte indiesem entscheidenden Augenblick dieser Gewaltthätigkeit einenofficiellen Widerstand leisten: er für seine Person legte einengeringen Werth darauf und beschäftigte sich nicht damit.In jedem Fall aber, so sagten wir uns, hieß Dieß unsernFeinden Waffen bereiten und dem Publikum Veranlassungzur Erinnerung und Beweggründe zur Vertheidigung über-lassen. Ich wagte es daher, ihm auf gut Glück einen kleinenvon mir verfaßten Aufsatz vorzulesen: der Inhalt gefiel ihm,er unterdrückte einige Redensarten, veränderte einige Worte,unterzeichnete ihn und schickte ihn an Lord Keith; der In-halt war folgender:
„Protestation. Ich protestire feierlich hiemit, im An-gesicht des Himmels und der Menschen, gegen die mir ange-thane Gewaltthat, gegen die Verletzung meiner heiligstenRechte, indem man durch Gewalt über meine Person undmeine Freiheit verfügt. Ich bin aus freiem Antrieb anBord des Bellerophon gekommen, ich bin kein Gefangener,ich bin der Gast Englands. Ich bin dahin selbst durch dieAufmunterung des Capitäns gekommen, der behauptete. Be-fehle von seiner Regierung zu haben, mich aufzunehmenund mich mit meinem Gefolge, wenn es mir gefällig seynX- 28